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Kaffeejunkie

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Re: Rezeptfreier Hustenstiller?

von Kaffeejunkie am 26.08.2010 13:34

Hallo Dani,

in Tablettenform gibt es nur sehr wenige Hustenstiller und meines Wissens nur einen rezeptfreien, den ich aber nicht unbedingt empfehlen würde.

Grundsätzlich müsste man wissen, ob es sich um einen produktiven Husten oder um einen reinen Reizhusten handelt. Bei produktivem Husten würde ich auf keinen Fall einen systemischen Hustenstiller als Tablette einsetzen, weil die natürliche Hustenreaktion unterdrückt wird. Und der Körper macht das schließlich nicht umsonst, er will ja „was loswerden“, und zwar durch Abhusten. Da würde sich dann eher ein Mittel anbieten, was das Abhusten erleichtert, fördert. z.B. ein Mittel auf Basis von Thymian und Primel.

Bei unproduktivem Reizhusten, oder auch für die Nacht bei produktivem Husten, würde ich immer auf einen „mechanischen“ Hustenstiller zurückgreifen und das funktioniert nun mal nur mit Hilfe von Säften, Sirup oder Lutschtabletten, da sich hier ein Film auf die Schleimhaut legen soll, der den Hustenreiz lindert. Hier gäbe es z.B. Mittel auf Basis von Isländisch Moos, Spitzwegerich oder einfach der gute Fenchelhonig oder Emser Salz.

Systemische Hustenstiller in Tablettenform enthalten in der Regel entweder Hauptalkaloide des Opiums oder synthetische Opioide. Diese sollte man meiner Meinung nur im absoluten Notfall anwenden.

Wir - als Erwachsene mit SLE - empfinden es zwar schon als normal, diverse Medikamente einzunehmen, aber gerade bei Kindern wäre ich da sehr vorsichtig und ganz besonders bei solchen, die doch ein gewisses Suchtpotenzial haben.

Manchmal hilft es auch, einfach die Luftfeuchtigkeit im Schlafraum zu erhöhen oder vor dem Schlafengehen mit Salzwasser zu inhalieren.

Wünsch deinem Kleinen gute Besserung.

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Re: Leukozyten im Urin

von Kaffeejunkie am 25.08.2010 16:42

Hallo Kathi,

Leukozyten im Urin können diverse Ursachen haben.

Jede Entzündung der Niere oder der Harnwege kann eine leichte Leukozyturie verursachen. Dabei muss nicht unbedingt eine bakterielle Infektion vorliegen. Gerade bei SLE kommt es nicht selten zu kleinen abakteriellen Entzündungen Der Niere.

Es kann aber auch - gerade bei minimalem Auftreten von Leukozyten - einfach daran liegen, dass Epithelzellen aus der Blasenschleimhaut mit dem Urin ausgeschieden werden, in denen eine geringe Menge Leukos enthalten sind.

Auch kann es sein, wenn keine anderen Werte auffällig sind, das das Ergebnis falsch positiv ist, z.B. bei Desinfektionsmittelresten im Testgefäß.

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Re: Arava

von Kaffeejunkie am 13.08.2010 15:57

Allerdings weiß ich nicht, wie seriös diese Seite ist..


Bei der Seite handelt es sich um eine "Gesundheitsseite" der New York Times ... sowas wie bei uns der Bereich Gesundheit von Spiegel, Focus etc.


Hiernoch einmal ein Link zur amerikanischen Lupus Foundation. Dort gibt es auch einige Infos. So viel ich weiß, wird Arava (Leflunomide) bei schwerer Lupusarthritis eingesetzt. Es gibt aber auch (kleine) Studien, wo es bei Lupusnephritis eingesetzt wurde.

...Despite the study’s limitations, the researchers concluded that leflunomide is a safe and possibly effective treatment for some patients with lupus kidney disease. It might be considered as an alternative for patients...


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Re: Brauche mal Eure Hilfe bzgl. neuer Umfrage

von Kaffeejunkie am 12.08.2010 00:01

Hmmm....

irgendwie sehe ich jetzt den Unterschied zwischen Punkt 5 deines Vorschlags für die Umfrage

Ich arbeite krankheitsbedingt nicht und bekomme eine EM-Rente.


und dem neuen Vorschlag

Ich arbeite krankheitsbedingt nicht und bekomme eine EM-Rente, verdiene mir auch nichts dazu.


nicht ... das besagt doch eigentlich das gleiche.

Und wie du das:
Ich arbeite krankheitsbedingt nicht und bekomme eine EM-Rente, verdiene mir aber was dazu

realisierst, würde mich brennend interessieren :-) ... so ganz ohne Arbeit was dazuverdienen find ich klasse.

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Re: Brauche mal Eure Hilfe bzgl. neuer Umfrage

von Kaffeejunkie am 11.08.2010 23:32

Hier noch eine Möglichkeit:

Ich arbeite Teilzeit / stundenweise mit voller EM-Rente


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Re: einnnahme Myfortic(wie Cellcept) + Pille sicher??

von Kaffeejunkie am 05.08.2010 01:18

@Leya

Die Infos im von dir geposteten Link sind von Juni 2008. Im aktuellen Beipackzettel (Stand Oktober 2009) steht:

"Orale Kontrazeptiva: Interaktionsstudien zwischen MMF und oralen Kontrazeptiva zeigten keine Interaktionen. Aufgrund des metabolischen Profils von MPA werden auch keine Interaktionen zwischen oralen Kontrazeptiva und Myfortic erwartet"

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Re: Eigenbluttherapie

von Kaffeejunkie am 03.08.2010 13:33

@Kratzbaum

Das ist ja mal eine klare Aussage "Eigenbluttherapie nach Cluster"


Auch wenn die Terminologie deinen hohen Ansprüchen nicht genügt, im Grunde ist die Aussage völlig richtig, es handelt sich bei der Methode um die Cluster-Eigenbluttherapie.

Eine Eigenbluttherapie ohne Medikamente oder Sauerstoff, Ozon kann keine Wirkung haben. Ansonsten hätten die Leute in der Blutplasmaspende regen Zulauf und kerngesunde Spender. Es müsste auch noch ein Antigerinnungsmittel wie Natrium-Citrat beigemischt werden.


Und dieses Wissen nimmst du woher?

Bei der Cluster-Eigenbluttherapie können dem Blut zwar auch Medikamente zugesetzt werden, müssen es aber nicht. In der Regel wird das Blut ohne Zusätze reinjiziert. Und zwar intra-/sub-cutan oder intramuskulär im Gegensatz zur Plasmaspende, wo es intravenös dem Körper zurückgeführt wird.

Und ein Antigerinnungsmittel ist bei der Cluster-Eigenbluttherapie weder notwendig noch sinnvoll. Das entnommene Blut wird mit Hilfe eines Adapters zwischen 2 Spritzen kräftig hin- und hergedrückt, wodurch es zu einer mechanischen Hämolyse kommt. Die Erythrozyten & Co. werden also zerstört, so dass es zu einem Anstieg der normalerweise intrazellulären Bestandteile im Plasma kommt.

Dieses hämolysierte Blut wird dann in Kleinstmengen dem Körper auf o.g. Art wieder zugeführt, wodurch ein Reiz gesetzt wird. Und das ganze ist absolut nicht vergleichbar mit der Plasmaspende, wo es um Mengen in Bereichen von ca. einem 3/4 l geht, bei der Cluster-Eigenbluttherapie geht es um Mengen von 0,1 ml - max. 5 ml.

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Re: Medikamentenabhängigkeit

von Kaffeejunkie am 01.07.2010 11:30

Abhängigkeit: unbeherrschbares Verlangen, sich eine bestimmte Substanz immer wieder zuzuführen oder eine Tätigkeit auszuführen, obwohl man sich selbst oder anderen schadet.

Die psychische Abhängigkeit ist definiert durch den Kontrollverlust => übermächtiges, unkontrollierbares Verlangen

Die physische Abhängigkeit zeigt sich durch Toleranzentwicklung => Dosissteigerung. Es kommt bei Absetzen zu Entzugserscheinungen

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Re: Lang anhaltende Remmission - Versuch einer Erklärung

von Kaffeejunkie am 30.06.2010 19:34

MFG wird in Kürze in der Lage sein, ihre Website selbst zu pflegen

Wieso macht sie´s denn nicht schon längst?
War wohl nix mit Remmission, oder wie jetzt?!


Jetzt wird es aber unfair (um nicht zu sagen gehässig bzw. unter die Gürtellinie) ... nur weil jemand in Remission ist, heißt das noch lange nicht, dass er dadurch zum PC-Spezialisten wird, der in der Lage ist, eine Website zu betreiben / pflegen.

Zum CMS: das bedeutet einfach nur, dass MGF nun in der Lage ist, auch als PC-Laie Änderungen/Ergänzungen auf der eigenen Homepage zu machen, ohne viel Ahnung von Computern zu haben und somit nicht mehr abhängig davon ist, das jemand anderes dies für sie erledigt. Das hat überhaupt nichts mit Abzocke o.ä. zu tun.

Auch eine Schutzgebühr von 1 Euro für die Arbeit halte ich nicht für überzogen. Es wird doch niemand gezwungen, sie anzufordern.

Meine Bedenken bzgl. der Veröffentlichungen von Christoph und MGF und der "Propaganda" in Foren liegen da - wie bereits vorher ausgeführt - ganz woanders.

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Re: Lang anhaltende Remmission - Versuch einer Erklärung

von Kaffeejunkie am 30.06.2010 14:39

@Christoph,

ich freu mich für dich und auch für deine MGF, dass ihr euren Weg gefunden habt. Als Anhängerin der naturheilkundlichen Medizin kann ich sehr gut nachvollziehen, dass es euch damit wirklich gut geht. Ich kann auch verstehen, dass ihr dies anderen mitteilen möchtet, um sie auf diesen Weg aufmerksam zu machen. Nur, die Art und Weise, wie ihr es macht, erscheint mir doch sehr „missionarisch“. Es kommt mir etwas so vor, als würdet ihr diesen speziellen Weg als den alleinigen Weg propagieren. Das ist aber nicht so einfach. Für den einen führt der Weg über Indische Medizin (Ayurveda) oder Geistiges Heilen (Reiki) zum Ziel. Für den anderen über Homöopathie, die Ernährung, oder über ganz andere – naturheilkundliche und/oder schulmedizinische – Wege.

Das hängt meiner Meinung nach ganz stark mit der Ausprägung der Erkrankung zusammen. Und wenn ich mir die Geschichte deiner MGF so durchlese, bestärkt sich doch die Vermutung, dass bei ihr keine massive Organbeteiligung vorlag. Der SLE hat viele Gesichter, das geht von temporären Erscheinungen des Schmetterlings mit leichter Begleitsymptomatik in Form von vorübergehender Erschöpfung und/oder Muskel/Gelenkschmerzen bis hin zu multiplen Organbeteiligungen mit drohendem Funktionsverlust.

Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege, aber mir kommt es so vor, als hätte MGF keinen wirklich schweren (oder bedrohlichen) Krankheitsverlauf durchgemacht. Sie schreibt auf Ihrer Homepage, dass sie 1995 auf einer Kur die Zeit u.a. mit ausgedehnten Radausflügen, Tanzen, Schwimmen und Ausflügen verbrachte. Dies alles sind Tätigkeiten, von denen einige hier im Forum nur träumen können, weil sie dazu nämlich gar nicht in der Lage wären.

Ich kann daher auch sehr gut verstehen, warum sich einige hier im Forum durch eure ( ich nenne es aus meiner Perspektive mal) Missionarsarbeit auf den Schlips getreten fühlen.

Nochmals: es gibt nicht „den einen Weg“ und so wie ihr euch darstellt, kommt es mir fast so vor, als würdet ihr euch moralisch über all jene stellen, die einen anderen Weg gewählt haben. Mal ganz davon abgesehen, dass ihr zwar vielleicht versuchen mögt, anderen Hoffnung auf „Heilung“ zu geben, gleichzeitig aber auch eine Art Vorwurf erhebt im Sinne von „selbst schuld, dass es euch nicht besser geht, wenn ihr unserem Weg nicht folgt“. Ihr schreibt es zwar nicht direkt, aber da ist so ein gewisser unterschwelliger Ton, der da durchklingt.

Ich bin selbst der Naturheilkunde sehr zugetan und versuche, meine Erkrankung soweit möglich (und da ist vieles möglich) naturheilkundlich zu behandeln. Aber es gibt nun einmal Situationen, in denen das nicht ohne Risiko möglich ist. Wenn jemand sich im akuten Schub vor Schmerzen und Entzündungen im ganzen Körper fast nicht bewegen kann, selbst der Gang zur Toilette mit unglaublichen Schmerzen verbunden ist und vielleicht sogar die Niere kurz vor dem Versagen steht, ist ihm nicht damit geholfen, dass er weiß, dass eine Ayurveda Kur evtl. helfen könnte oder er durch Meditation seine Balance wieder erreichen könnte. In dieser Situation ist einfach nur der Wunsch nach Linderung der Symptome und Erhalten der Funktionsfähigkeit des betroffenen Organs vorhanden.

Ich persönlich sehe es so, dass ich grundsätzlich naturheilkundliche, alternative Medizin bevorzuge und auch bei mir anwende. In akuten Situationen jedoch durchaus bereit bin, auf die Schulmedizin zurückzugreifen. Dann jedoch nach dem Motto: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

@all
Versucht einfach, das positive zu sehen und euch in der schubfreien Zeit auch mal mit Alternativen auseinanderzusetzen. Abseits von Esoterik und „Wunderheilern“ gibt es da doch eine ganze Menge sinnvoller Alternativen / Ergänzungen. Und verurteilt Christoph und seine MGF nicht von vornherein.

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