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SabineS

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Re: Bogenschießen

von SabineS am 02.05.2012 22:52

Hallo Renate,

zu den Jungrheumatikern zählt man bis 40.

Aber Bogenschießen kann man in jedem Alter, unabhängig davon, machen.  Ich mache es jetzt auch "so", auf Vereinsebene.

Im übrigen soll beim nächsten Mal dieses Seminar für andere Altersgruppen geöffnet werden. Das war in erster Linie eine Art Pilotprojekt, weil man gar nicht wusste, wie es ankommt. Aber das Feedback war überraschend gut!

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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SabineS

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Re: Pankreatitis bei SLE?

von SabineS am 01.05.2012 12:42

ich brauche in erster Linie erst einmal einen internistischen Rheumatologen, wo ich es ja nun zum Glück geschafft habe (mit viel Zeit und Hartnäckigkeit) der mein (bereits diagnostizierten) SLE ordentlich behandelt. Da es ja heißt mit Nieren und Bauchspeicheldrüsenbeteiligung wird er, wenn er es für angebracht hält, sicherlich andere Fachärzte hinzuziehen.

Hallo Zazou,

da hast Du völlig Recht. So habe ich es ja eigentlich auch gemeint. Das, was Du vorher geschrieben hast, kam anscheinend bei mir etwas anders an.

Ich benötige eine kontinuierliche Behandlung und vor allem einen Arzt der sich Zeit nimmt und seine Patienten aufklärt. Mein Schrank ist voll mit Medikamenten von meinem derzeitigen Doc. Er schüttet mich voll. Nur viel hilft nicht viel und vor allem dann nicht, wenn er mir keine Dosierung mitteilt und meint; lesen Sie sich den Beipackzettel durch....dankeschön.

Das stimmt. So sehe ich es auch.

Ich finde es sehr positiv, was Du schreibst und dass Du wohl auch Deine Reha bekommst. Das ist auch super!  

Ich weiß ja selber, wie es ist, bis man endlich "Land" gewonnen hat...  Ich habe auch inzwischen einen guten Rheumatologen - nebenbei habe ich allerdings noch fast die ganze Palette an anderen Fachärzten, die es gibt- aber mir bleibt halt keine andere Wahl. Aber Hauptsache, man ist gut versorgt und kommt auch gut zu den Ärzten hin. Wenn ich in Hintertupfingen wohnen würde, wo nur 3 Mal am Tag ein Bus hinfährt, würden mir die ganzen Ärzte in Freiburg nichts nützen. So zahl ich zwar mehr Mietkosten, wohne aber zentral und komme immer und überall hin.

Nun, ich hoffe, dass es weiter bei Dir vorwärts geht.

Liebe Grüße und einen schönen Feiertag,

Sabine

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.05.2012 12:45.

SabineS

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Bogenschießen

von SabineS am 30.04.2012 23:51

Hallo an die Lupi-Gemeinde,

ich habe mittlerweile etwas für mich entdeckt, wovon ich vorher überhaupt nicht zu träumen gewagt habe: Bogenschießen.

Es fing damit an, dass man sich für ein Wochenend - "Jungrheumatiker-Seminar" der RL Baden-Württemberg mit dem Inhalt "Bogenschießen" anmelden konnte. Ich habe mich eigentlich zunächst mal nur angemeldet, um ein paar mir wohl bekannte junge Rheumatiker wieder zu treffen. Dann habe ich gedacht: Quatsch, was will ich denn mit Bogenschießen - so ein Blödsinnn! Wollte alles wieder rückgängig machen, dann habe ich gedacht: "Nein, stopp, Du hast gebucht, bezahlt - Du fährtst!" Ich also mit einem etwas komischen Gefühl in der Magengegend Koffer gepackt und ab ging es - so etwa in die Nähe von Heidelberg.

Naja, Freitag abends angekommen, hat der Trainier für das Bogenschießen erst mal die ganze Theorie erklärt. Es wurde dann auch nach und nach klarer, dass diese Sportart z.B. die Gelenke bei richtiger Anwendung der Technik eher entlastet als belastet, weil es Zugbewegungen sind, keine Stauchbewegungen. Aha, so ist das also... Ich bin dann also erst mal mit den Augen den Bewegungen des Trainers gefolgt. 

Am nächsten Tag, also am Samstag, ging es dann gleich richtig zur Sache. Also erstmal umziehen, alles ablegen, was zum Hindernis werden kann, das sind lose Bänder, offene Jacken, Westen u. dergleichen, Halstücher, Schals, Ketten usw. Dann Armschutz anlegen - falls der Arm mal von der zurückschnellenden Sehne etwas unsanft gestreift wird, sonst gibt es unschön aussehende blaue Streifen auf den Armen. Und dann gings ins Eingemachte. D. h., vorher gab es noch ein paar wichtige Sicherheitshinweise. Da das Training in der Halle stattfand, wurden dann die Türen verriegelt - da wusste ich "Jetzt wirds ernst." Übrigens, während der ganzen Zeit, wo geschossen wurde, durften wir nebendran auch nicht aufs Klo. Also entweder durchhalten oder Pampers...  Ich wollte mir gerade noch die Bewegung des Trainers verinnerlichen, da hieß es "Sabine, Du bist dran." Ähhhhhhmmmmm... Also erst mal den Bogen nehmem, dann richtig hinstellen (seitlich zur Linie), beide Füße schulterbreit - wo sind die Schultern nochmal????  - dann den Pfeil einlegen - Arm mit dem Bogen in der Hand ausgestreckt auf das Ziel richten (wieso wird der Bogen auf einmal so schwer????), Sehne mit der anderen Hand unter Einsatz der Schultermuskulatur ziehen - weiter - weiter- weiter....ahhhh, kann nimmer, wieso zittert der Arm so??? -- "nicht nervös werden..." --- Sehne loslassen!!! ---Jepp, tatsächlich getroffen!!!! Zwar habe ich die Scheibe nur am Rand erwischt, aber immerhin!!! Das Ganze wurde dann noch einige Male wiederholt.

Nach der ersten Trainingseinheit brauchte ich beide Hände, um in der Pause ein Glas Wasser hochzuheben, um zu trinken. Ich habe im Oberarm- und Schulterbereich jeden Muskel einzeln gespürt, auch dort, wo ich nie einen Muskel vermutet hätte...

Am Abend haben wir sogar ein Turnier geschossen. Es gab Pokale für den ersten, zweiten und dritten Platz. Ich bin zwar nicht darunter, aber froh, dass ich überhaupt mitgemacht und auch getroffen !! habe! Immerhin schießt man in einer Distanz von 18 Metern...

Am Ende habe ich so einiges mitnehmen können: Muskeln kennen und verwenden zu lernen, die man vorher kaum gebraucht hat- und dann das, was der Trainer gesagt hat: Akzeptiert Euch, wie Ihr seid. Ihr seid Euch wichtig, es geht um Euch selber. Ich kann Euch nicht heilen, aber ich kann Euch dahin führen, dass Ihr wieder lernt, was bereits verloren gegangen ist." Bogenschießen führt nachhaltig zu mehr Selbstbewusstsein, steigert das Selbstwertgefühl "Ihr seid was...", man lernt auch "loslassen" zu können, ruhig zu sein/werden - es ist kein hektischer Sport, es sind eher ruhige, fließende Bewegungen. Der ganze Körper wird mit einbezogen - schon alleine von der Haltung her. Man muss sich auf alles konzentrieren, fordert daher auch die Konzentration und wirkt alles in allem ausgleichend. Also jeder kann das machen, es sei denn, es ist medizinisch tatsächlich kontraindiziert.

Ich bin jetzt um Erfahrungen reicher, all dies hat mir so viel gebracht, dass ich mich jetzt bei mir zu Hause tatsächlich zum Bogenschießen anmelden möchte.

Soviel zu meinen persönlichen Erfahrungen. (Ist doch etwas länger geworden als ich dachte...)

LG, Sabine S


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.04.2012 23:58.

SabineS

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Re: Pankreatitis bei SLE?

von SabineS am 30.04.2012 22:26

Hallo Zazou,

ich kann Dich gut verstehen wegen der vielen Ärzte. Nur, ein Gastroenterologe ist wirklich spezialisiert auf Deine Organe im Bauch, während "Internist" ein Überbegriff ist für alles Innere. Sonst bräuchte man ja den Gastroenterologen nicht. Der Rheumatologe ist hierfür wirklich nicht der richtige Arzt. Er ist Spezialist für rheumatische Erkrankungen und davon gibt es schon mehr als genug. Der Rheumatologe kann sich nicht noch auf die inneren Organe spezialisieren, das geht nicht. Sicher mag er gut sein, was Rheuma angeht. Er kann aber nur vermuten, dass was mit der Bauchspeicheldrüse ist. Der Facharzt dafür ist er aber nicht. Für eine richtige Diagnose brauchst Du wirklich einen Facharzt - und das ist in dem Fall der Gastroenterologe, am besten noch, wenn er sich mit Endokrinologie auskennt, also alles, was mit den sekretabsondernden Drüsen - sprich z. B. Bauchspeicheldrüse - zusammenhängt. Dieser kann sich dann mit Deinem Rheumatologen kurzschließen, was - oder ob überhaupt etwas - mit Deiner Bauchspeicheldrüse ist oder ggf. an einem anderen Organ.

Ich weiß, es ist manchmal ein echtes "Arztgerenne", aber da muss man manchmal leider durch.

LG, Sabine S

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SabineS

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Re: Pankreatitis bei SLE?

von SabineS am 27.04.2012 22:16

Hallo Zazou,

für mich liest sich das, als ob man bei Dir rumdoktert, ohne zu einem wirklichen Ergebnis zu kommen. Geh doch mal zu einem Gastroenterologen, der kann das mit der Bauchspeicheldrüse und den anderen Bauchorganen sicher besser beurteilen als ein Rheumatologe. Mir kommt das alles etwas seltsam vor.

LG, Sabine S

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Re: Mich freut.......

von SabineS am 15.04.2012 19:50

Oh, das tut mir Leid, Renate, dass es Dir nicht so gut ging und Du solche Schmerzen hattest,   aber dennoch schön, dass es doch was Positives für Dich gab, dass Dir das Telefonat mit Deiner Mutter so gut getan hat.

Ich knüpfe mal gleich an:

Mich freut, dass meine widerliche Zahnfleischentzündung (- mit mittlerweile nekrotisierendem Gewebe - ) jetzt doch nach einigen Behandlungen endlich besser wird und ich auf der betroffenen Seite wieder vorsichtig kauen kann. Es ist endlich Licht am Ende des Tunnels...

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.04.2012 19:51.

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Re: reha für psychosomatik trotz/ wegen kolllagenose!?!

von SabineS am 14.04.2012 20:00

Hallo Sara,

dann wünsche ich Dir auf jeden Fall viel, viel Erfolg und Glück bei der Reha. Vielleich noch nen kleinen Kurschatten nebenbei? Wann gehts los mit der Reha?

LG, Sabine S

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Re: Die dümmsten Sprüche von Ärzten und Co und die irrwitzigsten medizinischen Fehlinformationen

von SabineS am 14.04.2012 19:53

So, nochmal zurück zum Thema "Zahnarzt":

Das mit dem bisschen Eiter war doch nicht so einfach, wie erst gedacht. Ich war am Wochenende beim zahnärztlichen Notdienst. Am Ende stellte sich heraus, dass ich am Zahnfleisch bereits nekrotisierendes Gewebe hatte (lecker). Die Wunde wurde dann mit Wasserstoffperoxyd gespült - natürlich alles unter Betäubung. Während ich da so auf dem Zahnarztstuhl lag, weinte deutlich vernehmbar im Behandlungsraum nebenan ein Kind. Also es schrie nicht, aber es weinte. Kann ja mal vorkommen, dass ein Kind beim Zahnarzt weint, oder?

Da sagte doch die Helferin zu mir: "Nun halten Sie sich mal die Ohren zu!"

LG, Sabine

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Re: Die dümmsten Sprüche von Ärzten und Co und die irrwitzigsten medizinischen Fehlinformationen

von SabineS am 14.04.2012 19:39

Hat er mir Seroquel ein Antidepressiva der nicht all zu leicht zu nehmenden Klasse verschrieben. Volldepp.

Hallo Lupine Hannover,

ich kann Dich ja gut verstehen und Deine ganze Aufregung über den Arzt.

Aber vielleicht ist das Seroquel gegen die Panikattacken doch nicht so verkehrt? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Einstieg bzw. die Einstellung auf Seroquel schwierig ist und viel Fingerspitzengefühl erfordert (das dürfte Dein Arzt, von dem Du geschrieben hast, nicht so haben). Ich litt nämlich selber lange unter Unruhezuständen, die sich zwar nicht in Panikattacken, aber dafür in Aggressionsattacken und Angstzuständen äußerten. Seitdem ich gut auf Seroquel eingestellt bin (habe es zur Sicherheit in einer Klinik machen lassen), haben dies Attacken deutlich nachgelassen. Dennoch denke ich, ist eine zweite Meinung bei einem anderen Arzt immer wichtig. Und gut, dass Du die Medis nicht einfach "blind" nimmst, sondern erst mal gründlich die Packungsbeilage liest. Auf jeden Fall hätte Dich Dein Arzt vorher erstmal aufklären müssen über das Seroquel und nicht einfach sagen so nach dem Motto "nehmen Sie mal..." 

LG, Sabine S

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Re: Die dümmsten Sprüche von Ärzten und Co und die irrwitzigsten medizinischen Fehlinformationen

von SabineS am 12.04.2012 18:42

Ok, vielleicht wäre es doch nicht soooo abwägig gewesen... Also die Vereiterung war in jedem Fall oberflächlich - ich habe heute den Termin gehabt. Da war nichts mit Chirurgie, da hätte man nur aufzustechen brauchen , aber ehe ich selber "beigehe", lass ich das lieber den Zahnarzt mit den richtigen Instrumenten machen.

Nichts gegen die Uni Freiburg, die Unikl. Freiburg halte ich für wirklich gut, fachlich gesehen: Was allerdings das Weiterverbinden in diesem Klinikkomplex angeht, da habe ich schon so manches "Abenteuer" hinter mir... 
Deswegen habe ich auch aufgelegt - ich wollte mir ggf. ein weiteres Abenteuer ersparen  

LG, Sabine S

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