belastungsabhängige Beinschmerzen
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Re: belastungsabhängige Beinschmerzen
von Micky am 21.10.2011 06:53Hallöchen,
auch ich habe diese Beinschmerzen im Frühjahr in der Rheumaklinik angesprochen. Der Arzt dachte sofort selbst an eine Verschlusskrankheit. Da jedoch beideitig ein guter Puls da war/ist, wurde das wieder fallengelassen. Eine Behandlungsmöglichkeit konnte man mir allerdings auch nicht anbieten. Womöglich sind es einfach "normale" Lupusbeschwerden, die unter Muskelschmerzen und Ermüdung eingeordnet werden und man muss halt damit leben.
Gruß Micky
Cira
Gelöschter Benutzer
Re: belastungsabhängige Beinschmerzen
von Cira am 21.10.2011 06:33Ach, noch was vergessen.
Nachdem ich dann doch endlich mal die "Rheumaklinik" (was für ein Witz) gewechselt habe und nach Berlin gegangen bin, wurde das Cortison dauerhaft erhöht-weil es auch wirklich sonst nicht klappt. Heute habe ich diese Beinschmerzen gar nicht mehr.
Was mir insgesamt noch deutlich geholfen hat war, dass ich das Aspirin genommen haben . Diese Wirkung war auch grandios. Also eben auch Durchblutung.
Viele Grüße
Tina
Cira
Gelöschter Benutzer
Re: belastungsabhängige Beinschmerzen
von Cira am 21.10.2011 06:25Also ich hatte so etwas in meiner -der Krankheit- höchsten Form. Ich konnte monatelang keine 100 m am Stück gehen. Einmal weil es einfach nicht ging, ich fiel auch dann zusammen und andererseits weil ich so tierische Schmerzen in den Unterschenkeln hatte, am meisten im rechten-was auch meine am schlimmsten betroffene Körperseite ist. Ich fand das mit den Schmerzen und diesem Stehenbleiben müssen eher so wie diese Schaufensterkrankheit. Bin aber mit Sicherheit auch zu jung für sowas.
( Ich finde ja sowieso, dass wir alle zu jung sind für solch eine blöde Krankheit wie Lupus und MCTD. )
Und erst genommen hatte das auch keiner, wahrscheinlich alles mimosenhaft. Das erste Mal gebessert hatte es sich, als ich mich aus lauter Verzweiflung mal zu einem niedergelassenen Lungen-Doc aufgemacht hatte. Der hatte sich richtig viel Mühe gegeben (war da schon 66 Jahre alt) und er hat mir einen Blutdrucksenker, das Munobal aufgeschrieben. Mein Blutdruck war an diesem Tag 120, gegeben hat er mir die kleinste Dosis (2,5 mg). Er sagte dazu, dass er auch eine Patientin schon viele Jahre hat, die Sarkoidose hat. Mit dieser Krankheit hat er sich viel beschäftigt (eben weil sie eben aus der städtischen Klinik keine Hilfe bekommen hatte). Er meinte, dass das alles mit Durchblutung zu tun hat und er möchte daher die Gefäße erweitern- eben mit dem Blutdrucksenker.
Innerhalb von 5 Tagen konnte ich die Strecke am Stück deutlich ausweiten, irgendwie war es für mich wie ein "Weiterleben". Ich bin dem Doc heute noch dankbar ohne Ende, ich dachte damals, es ist vorbei.
Und das Raynaud wurde deutlich und nachaltig besser. Der Blutdruck an sich ist irgendwie gar nicht beeinträchtigt worden. Das bestätigte mir später sogar der Hautarzt von der Charite, sie hatten das auch schon festgstellt.
Also nicht abwimmeln lassen.
liebe Grüße Tina
belastungsabhängige Beinschmerzen
von solea am 20.10.2011 19:39Hallo zusammen,
Ich bin wieder im Krankenhaus, mehr oder weniger zur Verlaufskontrolle. Und als ob die Kollagenose nicht spannend genug ist, bekommt man außer Läuse nun auch noch Flöhe:
Was mich u.a. sehr in meinem Alltag einschränkt sind belastungsabhängige Beinschmerzen beidseite in den Unterschenkeln/Waden, die schon nach wenigen Metern einsetzen und mich nicht weiterlaufen lassen.
Im MRT wurde nun eine Spinalkanalstenose, hochgradige Arthrose und ein Bandscheibenvorfall festgestellt, sicher sein, dass die Beinschmerzen davon kommen ist man aber noch nicht, (die Rückenschmerzen wohl aber schon
)
Jetzt kommt man auf die lustige Idee eine Peridualanästhesie zu machen um zu sehen, ob ich beschwerdefrei danach bin, um die Diagnose zu untermauern, was ich nicht verstehe, denn wenn ich nicht laufen kann durch die PDA, kann ich auch keine Beinschmerzen bekommen 
Differentialdiagnostisch kommt mir noch die periphere arterielle Verschlusskrankheit in den Kopf, die ist aber, laut Docs, vom Tisch, weil sich alle über meinen gut tastbaren dorsalis pedis Puls freuen und ich zu jung bin für eine paVK.
Für eine Spinalkanalstenose aber übrigens auch.
So und nun hoffe ich auf eure geballte Kompetenz und Erfahrungen: was isset nu? 
Nein, im Ernst, habt ihr auch derartige Beschwerden und was hat euch geholfen?
danke für eure Mühe
lg
solea

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