Bogenschießen

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SabineS

53, Weiblich

Beiträge: 1395

Re: Bogenschießen

von SabineS am 06.05.2012 20:08

Hallo Renate,

die Altersgrenze wird nicht immer so genau genommen, wenn  noch Plätze frei sind. Diesmal waren alle Plätze belegt - da mussten wir es so machen. Aber wie gesagt, sollte es nochmal so ein Seminar geben (was ich hoffe), dann wird die Altersgrenze ausgeweitet.

LG, Sabine

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Bogenschießen

von Renate am 05.05.2012 21:59

Danke für die Auskunft Sabine. Hatte mir in etwa 40 Jahre gedacht, aber noch nie nachgefragt. War aber nochmal dabei bei den Jungrheumatiker-Seminaren, da war ich schon über 40, müsste so mit 43 und nochmal so ca mit an die 45 Jahren gewesen sein, aber wahrscheinlich wird es mit der Altersgrenze nicht immer so genau genommen.

LG Renate

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.05.2012 22:01.

SabineS

53, Weiblich

Beiträge: 1395

Re: Bogenschießen

von SabineS am 02.05.2012 22:52

Hallo Renate,

zu den Jungrheumatikern zählt man bis 40.

Aber Bogenschießen kann man in jedem Alter, unabhängig davon, machen.  Ich mache es jetzt auch "so", auf Vereinsebene.

Im übrigen soll beim nächsten Mal dieses Seminar für andere Altersgruppen geöffnet werden. Das war in erster Linie eine Art Pilotprojekt, weil man gar nicht wusste, wie es ankommt. Aber das Feedback war überraschend gut!

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Bogenschießen

von Renate am 02.05.2012 14:39

Hallo Sabine,

hört sich toll an, ich finde die verschiedenen Seminare eh immer gut, nur beim Bogenschießen war ich noch nicht. Weisst dz zufällig wie lang, also bis zu welchem Alter man zu den jungen Rheumatikern zählt bei der Rheuma-Liga und man da teilnehmen kann ? Ich war jetzt schon einige Zeit nicht mehr und werd ja nicht jünger.

LG Renate

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.05.2012 14:40.

ysa

59, Weiblich

Beiträge: 789

Re: Bogenschießen

von ysa am 01.05.2012 16:13

viel spaß beim bogenschießen...


ein weiterer vorteil: man muss sich konzentrieren und kriegt damit den kopf frei.... und dann gibt es ja noch die variante im freine gelände... traumhaft! und lustig!


viel spaß!


ysa      

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SabineS

53, Weiblich

Beiträge: 1395

Bogenschießen

von SabineS am 30.04.2012 23:51

Hallo an die Lupi-Gemeinde,

ich habe mittlerweile etwas für mich entdeckt, wovon ich vorher überhaupt nicht zu träumen gewagt habe: Bogenschießen.

Es fing damit an, dass man sich für ein Wochenend - "Jungrheumatiker-Seminar" der RL Baden-Württemberg mit dem Inhalt "Bogenschießen" anmelden konnte. Ich habe mich eigentlich zunächst mal nur angemeldet, um ein paar mir wohl bekannte junge Rheumatiker wieder zu treffen. Dann habe ich gedacht: Quatsch, was will ich denn mit Bogenschießen - so ein Blödsinnn! Wollte alles wieder rückgängig machen, dann habe ich gedacht: "Nein, stopp, Du hast gebucht, bezahlt - Du fährtst!" Ich also mit einem etwas komischen Gefühl in der Magengegend Koffer gepackt und ab ging es - so etwa in die Nähe von Heidelberg.

Naja, Freitag abends angekommen, hat der Trainier für das Bogenschießen erst mal die ganze Theorie erklärt. Es wurde dann auch nach und nach klarer, dass diese Sportart z.B. die Gelenke bei richtiger Anwendung der Technik eher entlastet als belastet, weil es Zugbewegungen sind, keine Stauchbewegungen. Aha, so ist das also... Ich bin dann also erst mal mit den Augen den Bewegungen des Trainers gefolgt. 

Am nächsten Tag, also am Samstag, ging es dann gleich richtig zur Sache. Also erstmal umziehen, alles ablegen, was zum Hindernis werden kann, das sind lose Bänder, offene Jacken, Westen u. dergleichen, Halstücher, Schals, Ketten usw. Dann Armschutz anlegen - falls der Arm mal von der zurückschnellenden Sehne etwas unsanft gestreift wird, sonst gibt es unschön aussehende blaue Streifen auf den Armen. Und dann gings ins Eingemachte. D. h., vorher gab es noch ein paar wichtige Sicherheitshinweise. Da das Training in der Halle stattfand, wurden dann die Türen verriegelt - da wusste ich "Jetzt wirds ernst." Übrigens, während der ganzen Zeit, wo geschossen wurde, durften wir nebendran auch nicht aufs Klo. Also entweder durchhalten oder Pampers...  Ich wollte mir gerade noch die Bewegung des Trainers verinnerlichen, da hieß es "Sabine, Du bist dran." Ähhhhhhmmmmm... Also erst mal den Bogen nehmem, dann richtig hinstellen (seitlich zur Linie), beide Füße schulterbreit - wo sind die Schultern nochmal????  - dann den Pfeil einlegen - Arm mit dem Bogen in der Hand ausgestreckt auf das Ziel richten (wieso wird der Bogen auf einmal so schwer????), Sehne mit der anderen Hand unter Einsatz der Schultermuskulatur ziehen - weiter - weiter- weiter....ahhhh, kann nimmer, wieso zittert der Arm so??? -- "nicht nervös werden..." --- Sehne loslassen!!! ---Jepp, tatsächlich getroffen!!!! Zwar habe ich die Scheibe nur am Rand erwischt, aber immerhin!!! Das Ganze wurde dann noch einige Male wiederholt.

Nach der ersten Trainingseinheit brauchte ich beide Hände, um in der Pause ein Glas Wasser hochzuheben, um zu trinken. Ich habe im Oberarm- und Schulterbereich jeden Muskel einzeln gespürt, auch dort, wo ich nie einen Muskel vermutet hätte...

Am Abend haben wir sogar ein Turnier geschossen. Es gab Pokale für den ersten, zweiten und dritten Platz. Ich bin zwar nicht darunter, aber froh, dass ich überhaupt mitgemacht und auch getroffen !! habe! Immerhin schießt man in einer Distanz von 18 Metern...

Am Ende habe ich so einiges mitnehmen können: Muskeln kennen und verwenden zu lernen, die man vorher kaum gebraucht hat- und dann das, was der Trainer gesagt hat: Akzeptiert Euch, wie Ihr seid. Ihr seid Euch wichtig, es geht um Euch selber. Ich kann Euch nicht heilen, aber ich kann Euch dahin führen, dass Ihr wieder lernt, was bereits verloren gegangen ist." Bogenschießen führt nachhaltig zu mehr Selbstbewusstsein, steigert das Selbstwertgefühl "Ihr seid was...", man lernt auch "loslassen" zu können, ruhig zu sein/werden - es ist kein hektischer Sport, es sind eher ruhige, fließende Bewegungen. Der ganze Körper wird mit einbezogen - schon alleine von der Haltung her. Man muss sich auf alles konzentrieren, fordert daher auch die Konzentration und wirkt alles in allem ausgleichend. Also jeder kann das machen, es sei denn, es ist medizinisch tatsächlich kontraindiziert.

Ich bin jetzt um Erfahrungen reicher, all dies hat mir so viel gebracht, dass ich mich jetzt bei mir zu Hause tatsächlich zum Bogenschießen anmelden möchte.

Soviel zu meinen persönlichen Erfahrungen. (Ist doch etwas länger geworden als ich dachte...)

LG, Sabine S


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.04.2012 23:58.
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