Rheumamabulanz Charité

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Ruuby_Myy

45, Weiblich

Beiträge: 11

Re: Rheumamabulanz Charité

von Ruuby_Myy am 12.05.2014 23:07

Mal eine Charité-Thread-Aktualisierung.

Ich war nun auch völlig überrumpelter Maßen bei dem berüchtigten Dr.Aupperle und habe nun im Nachhinein gemischte Gefühle.
Er war wie schon zuvor von Einigen hier berichtet total forsch, teilweise auch grob (was ich aber leider schon von vielen Ärzt*innen gewöhnt bin) und machte leider auch den Eindruck nach Stopuhr zu arbeiten.
So stelle ich mir Speed-Dating immer vor...hat nur noch die Tresenklingel gefehlt zum Draufhauen nach jeder Frage.

Trotzdem hat er innerhalb ziemlich kurzer Zeit unheimlich viele Fragen durchgekloppt und damit auch ein breites Symptomfeld abgefragt. Er kam ziemlich schnell zur Lupus-Anamnese und veranlasste anschließend eine ziemliche Bandbreite an Bluttests, verschob alles Weitere, wie z.B. eine bei mir dringende Nieren-und-SD-Sono aber auf in sechs Wochen(!) (ich hatte ihm von meinen akuten Nierenschmerzen berichtet, sowie nächtlicher Hypertonie).

Nun bin ich mit den Schmerzen und der Angst wieder zu Hause und soll 1 1/2 Monate warten. Das kommt mir schon ziemlich krass vor.

Natürlich habe ich auch Angst, dass wenn in den 6 Wochen ein nächster Termin anfällt und die Blutwerte waren nicht eindeutig (wär ja nicht der erste Lupus-Fall), mich das fiese Ende mit diesem wenig einfühlsamen Arzt noch erwartet. Was ich hier gelesen habe, sind ja mehr als grauenhafte Dinge; sowas darf man mit Menschen, die eh schon gebeutelt und verängstigt sind einfach nicht machen.
Aber wie gesagt, ich kenne einige Ärzte, die so einen Ton am Leibe haben und leider kommen sie damit immer durch.
Ist denn damals mit einer Beschwerde etwas erreicht worden?

Ist sonst noch Jemand derzeit bei ihm in Diagnostik/Behandlung?
Leider habe ich auch gerade meine in meiner Umgebung einzig gute Hausärztin an die Mutterschaft verloren.
Nun steh ich verschmerzte Wölfin da und bin total verunsichert.

Lieber Gruß,
Ruuby

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.05.2014 23:11.

Rosi
Gelöschter Benutzer

Re: Rheumamabulanz Charité

von Rosi am 21.03.2013 10:06

Ich bin froh, daß es gut gelaufen ist, andere haben ja nicht so gute Erfahrungen mit diesem Arzt gemacht, davon wurde in diesem Thread auch schon berichtet.

Ja, das hatte ich gelesen, da kann ich verstehen das du da jetzt froh bist. Wenn man vorher viel negatives gehört oder gelesen hat, dann kommen schon mal so Gedanken, ob das dann beim eigenen Termin womöglich auch so kommt.

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kat

49, Weiblich

Beiträge: 119

Re: Rheumamabulanz Charité

von kat am 21.03.2013 08:17

@Rosi
Ich bin froh, daß es gut gelaufen ist, andere haben ja nicht so gute Erfahrungen mit diesem Arzt gemacht, davon wurde in diesem Thread auch schon berichtet. Aus irgendeinem Grund war das bei mir aber nicht so. Vielleicht auch, weil ich mich schon vorher auf seine ruppige Art eingestellt hatte und es mich nicht unvorbereitet traf.

"Ihr seid nicht in euren Körper eingeschlossen, noch an die Felder oder Häuser gebunden. Das, was ihr seid, wohnt über dem Berg und treibt mit dem Wind."    Khalil Gibran

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Rosi
Gelöschter Benutzer

Re: Rheumamabulanz Charité

von Rosi am 20.03.2013 21:23

Meinen nächsten Termin habe ich allerdings nicht bei ihm, weil er in Elternzeit geht.

Oh wie schön, ist der Dr. Papa geworden und kümmert sich sogar erst mal um das Kleine

Er hat mir ein Staging vorgeschlagen, d.h. alle Organe werden durchgecheckt, damit man eine Basis hat und mit späteren Befunden vergleichen kann.

Der Dr. Aupperle scheint sich gut auszukennen, den Vorschlag von ihm finde ich sehr gut.

Bin insgesamt zufrieden, genau das hatte ich mir vorgestellt.

Das ist doch gut Kat, ach ich freu mich mit dir, das du dort einen kompetenten Arzt, Dr. Aupperle angetroffen hast.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.03.2013 21:24.

kat

49, Weiblich

Beiträge: 119

Re: Rheumamabulanz Charité

von kat am 20.03.2013 11:12

Ich hatte hatte jetzt auch meinen Charite-Termin. natürlich bei Dr. Aupperle. Ging aber ganz gut, die Anamnese hat er zwar in 5 Minuten im Stakkato durchgezogen, aber hinterher hat er tatsächlich einige Sachen ausführlicher erklärt. Meinen nächsten Termin habe ich allerdings nicht bei ihm, weil er in Elternzeit geht.

Er hat mir ein Staging vorgeschlagen, d.h. alle Organe werden durchgecheckt, damit man eine Basis hat und mit späteren Befunden vergleichen kann. Wiedervorstellung ist im Juli, dann Weiterbehandlung beim niedergelassenen Rheumatologen, falls nicht gravierendes beim Organcheck rauskommt.

Bin insgesamt zufrieden, genau das hatte ich mir vorgestellt.

"Ihr seid nicht in euren Körper eingeschlossen, noch an die Felder oder Häuser gebunden. Das, was ihr seid, wohnt über dem Berg und treibt mit dem Wind."    Khalil Gibran

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fr.maus

56, Weiblich

Beiträge: 6403

Re: Rheumamabulanz Charité

von fr.maus am 30.10.2012 11:51

Richtig,aber wer schreibt den Brief......

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Puenktchen

39, Weiblich

Beiträge: 147

Re: Rheumamabulanz Charité

von Puenktchen am 30.10.2012 01:06

Hallo ihr Lieben,

ich bin eben erst auf diesen Thread aufmerksam geworden und muss mich auch einmal zu Wort melden.

Auch ich habe Herrn Auperle kennengelernt (ich lasse mit Absicht das Dr. weg, denn ich finde er verdient diesen Titel nicht )
Ich war von 2005 bis 2007 in der Poliklinik bei Fr.Dr.Backhaus, die ja damals noch die Lupussrechstunde in der Charite leitete, von 2007 bis Februar diesen Jahres war ich in der Studienabteilung, um Belimumab zu bekommen. Während dieser Phase hatte ich quartalsweise wechselnde Ärzte - und halt auch einmal den Auperle.

Der erste Kontakt lief schon sehr seltsam ab. Er hielt es nicht für nötig meine Akte zu lesen, um sich über mich zu informieren, sondern riet munter drauf los. Als er mich dann nach meiner Medikation fragte und ich ihm sagte das ich 7,5mg Kortison nehme (zu dem Zeitpunkt, mittlerweile sind es seit etwas über einem Monat 15mg), fing er an mich total anzublöken. Es sei unverantwortlich mich als junge Frau mit Kortison voll zu pumpen und wir müssen es dringend ausschleichen.
!?
Nehm ich das kortison etwa zum Spaß ein? Oder weil ALLE anderen Ärzte nicht wissen was sie tun? Oder weil meine Blutwerte/Symptome es nicht veranlassen?

Nach langer Diskussion konnten wir uns dann darauf einigen, dass Kortison wenigsten erstmal nur im täglichen Wechsel um ein halbes Milligramm zu reduzieren (also an einem Tag 7mg und am nächsten dann wieder 7,5mg).
Doch das ging überhaupt nicht gut. Ich konnte mich innerhalb kürzester Zeit kaum noch bewegen, da meine Gelenke und Muskeln sehr heftig weh taten und zum Teil auch dick waren. Dementsprechend benötigte ich mehr Novalgin (zu dem Zeitpunkt aber noch lange nicht die Höchstdosis). Als ich dann bei meinem nächsten Termin um ein neues Novalgin Rezept bat, knallte er mir an den Kopf ich solle die Dinger nicht wie Smarties fressen und stellte mir kein neues Rezept aus.
...

Ein Glück hatte ich ihn nur ein Quartal lang, denn ich glaub ich wär sonst Tagesklinik reif gewesen. Die "Visiten" bei ihm waren solch immer solch heftige Diskussionen und ich musste mich rechtfertigen und verteidigen und meine, von anderen Ärzten angesetzte, gute vertragene, Medikamenten Therapie verteidigen.

UNMÖGLICH!


Also wenn ihr einen Beschwerde Brief schreibt: ich bin auf jeden Fall dabei!! 

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kk9979

45, Weiblich

Beiträge: 95

Re: Rheumamabulanz Charité

von kk9979 am 27.09.2012 11:50

Hallo, 

das ist ja wirklich eine Frechheit wie dieser Arzt mit den Patienten umgeht. Da bin ich ja froh, dass ich mir in der Charité damals keinen Termin gemacht habe, wenn ich das höre. Wie sind denn die anderen Ärzte dort? Verhalten die sich auch so, oder kommt man nur bei diesen einen dran?

Weil ich mittig zwischen Berlin und Dresden wohne, habe ich mich für Dresden entschieden. Die Ärztin der Rheumaambulanz war sehr nett, ich konnte alles erzählen, sie hat zugehört und auch nachgefragt und ich konnte auch selbst alles fragen, was ich wollte. Sie hat sich wirklich Zeit genommen. Ich war dort mehr als 1 Stunde im Sprechzimmer. Und es hat niemand gedrängelt. Ich bin dann mit "rosa- Scheinchen" - also Einweisungsschein - rausgekommen. Blut und Urin wurde vorher schon untersucht. Und dann in einer Woche stationär der ganze Rest (Herzultraschall, Lunge röntgen, 24-Std.-Blutdruckmessung, 24-Std.-Sammelurin, Augenarzt, Gefäßarzt...das volle Programm eben). 

Ich habe meine Entscheidung nicht bereut, auch jetzt war ich nochmals 2x stationär in der Uniklinik in Dresden, aber wegen einer komplett anderen Geschichte. Auch in dieser Abteilung hat man sich sehr viel Zeit genommen und hat all meine Fragen beantwortet und mich ernst genommen.


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Cathy_70

56, Weiblich

Beiträge: 2355

Re: Rheumamabulanz Charité

von Cathy_70 am 27.09.2012 10:06

Hallo......

Ich verfolge diesen Thread und mir fällt nichts mehr zu diesem Arzt ein.......

Und dann sollen die Patienten auch noch ruhig bleiben.......
Ich bin sprachlos über so viel Dreistigkeit.

Ein Schreiben wäre in meinen Augen mehr als angebracht!
Viel Glück!

LG
Cathy.

  Niemand kann auf Dauer eine Maske tragen.  (Lucius Anneus Seneca)
       

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fr.maus

56, Weiblich

Beiträge: 6403

Re: Rheumamabulanz Charité

von fr.maus am 27.09.2012 08:22

Hallo ,nachdem ich 1,5 Stunden bei ihm im Zimmer war sagte er noch zu mir :Kein Wunder wenn die Charite Pleite geht wenn jeder Patient solange beim Arzt drinnen ist. Und er meinte dann :ich bin jetzt völlig fertig durch sie ...........ich gab ihm die Antwort :Ich auch ........

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