Einschlafstörungen
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Re: Einschlafstörungen
von EvylinDelany am 03.12.2012 11:59Bei mir sind es zum Großteil die Schmerzen, aber auch oft Gedanken.
Gerade Nachts wenn alles ruhig ist muss ich oft an vergangene Zeiten denken.
Das tut weh und lässt mich meist nicht mehr los...
Re: Einschlafstörungen
von Carmina am 02.12.2012 13:45Ich denke es wäre schon wichtig herauszufinden, was nun das eigentliche Problem der Einschlafstörung ist. Also liegt es an Medikamente oder sind sie im psychischen Bereich zu finden.
Das ist natürlich Mist, wenn Du mit Deinem Therapeut nicht zurechtkamst. Vielleicht solltest Du noch mal zu einem anderen gehen? Grundsätzlich ist ja eine begleitende Verhaltenstherapie sicherlich nicht schlecht. Da würde ich mal dranbleiben und vielleicht kann man hier auch herausfinden, ob die Probleme im psychischen Bereich liegen.
Viel Glück weiterhin
Re: Einschlafstörungen
von Ursula am 01.12.2012 17:52Hallo,
@Evelyn. Dieser Wirkstoff wirkt bei mir paradox. D. h. ich bin die ganze Nacht wach und total aufgedreht. Bei meinem Mann, wenn er mal 1/4 einnimmt, wirken sie richtig - er fällt in einen komatösen Tiefschlaf und wachst nach 10 Std. wieder auf.
@Carmina. Bei mir sind es ja nicht die Schmerzen, die mich vom Schlafen abhalten, sondern.... tja, gute Frage. Es kam eben von heute auf morgen.
Hatte eine Psychotherapie angefangen, aber die habe ich wieder abgebrochen. Ich wollte eine Verhaltenstherapie, aber nach 3 Besuchen dort ist er nicht einmal auf meine Schlafstörungen eingegangen. Dabei war das der Grund. Wie gehe ich damit um, wenn ich wenig schlafe.
Liebe Grüße
Ulla
Der Mensch kann nicht tausend Tage ununterbrochen gute Zeit haben, so wie die Blume nicht hundert Tage blühen kann. Tseng-Kuang
Re: Einschlafstörungen
von Carmina am 29.11.2012 18:50Hallo zusammen,
bei mir sind auch die Schmerzen Auslöser für ständiges wachwerden in der Nacht.
Und ich kann auch sehr schlecht einschlafen - wobei ich mir da selber immer so nen Kopf drum mache und vielleicht/wahrscheinlich deshalb schlecht einschlafen kann. Ich habe ganz oft schon etwas Angst einzuschlafen, weil ich weiß, dass meine Schmerzen mehr werden, wenn ich in Ruhe bin.
Ich habe das mit Mirtazirpan in Griff bekommen.
VG
Re: Einschlafstörungen
von EvylinDelany am 24.11.2012 19:37Mir wurden mal Schlafsterne empfohlen. Die gibt es in der Apo und sind nicht vrschreibungspflichtig!
An guten Tagen ohne zu strake Schmerzen sind die ganz gut. Sie lassen einen Entspannen, eigenen sich auch gut für Autogenes Training als kleine Hilfe so zusagen!^^
Bei mir sind die Leider nur sehr selten hilfreich.
...
An manchen Tagen kann ich (wie heute) 16 Stunden lang schlafen und an anderen kann ich 72 Stunden lang wach bleiben.... vor Schmerzen!
Re: Einschlafstörungen
von angelface am 24.11.2012 16:24Hallo!!
mich plagen diese doofen Schlafstörungen auch nach wie vor...ich laufe rum wie ein Zombie...schlafe ein,bin gleich wieder wach,teilweise Stundenlang....letzte Nacht gerade wieder von 3-5,davor ab 4 gar nicht mehr...meine Rheumaärztin meinte,ich solle das Quensyl am Mittag,statt abends nehmen,hat bis jetzt auch nichts gebracht.
Schlaftabletten sind mir auch schon verschrieben worden,aber die trau ich mich nicht,dauernd zu nehmen.
lg
angelface
Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Einschlafstörungen
von Rosi am 18.11.2012 18:47Oh das ist ja heftig Ursula. Aber mir tut Lavendel gut, ich genieße Lavendelölbäder am Abend und die entspannen mich. Bist du etwa auf Lavendel allergisch ?
Aber so Schlafstörungen, da gibt es viele Ursachen, ich finde die Idee von Kat mit dem Schlaflabor gut. Ich kenne auch jemand der da war und dabei fand man die Ursache für seine Schlafstörung raus. Er trägt jetzt so eine Maske nachts und schläft viel besser. Er hatte nachts Atemaussetzer, die er gar nicht selbst bemerkt hatte.
Re: Einschlafstörungen
von kat am 16.11.2012 09:15Hallo Ursula,
ich hatte vor einigen Jahren massive Schlafstörungen. Die Ursache war ein fragmentarischer Myoklonus, das sind unregelmäßige Zuckungen im Schlaf mit EMG-Potenzialen in verschiedenen Muskeln und Poly-Spike-Waves im EEG. Einfach ausgedrückt habe ich massiv gezuckt im Schlaf und bin dadurch während der Nacht ca 200mal aufgewacht, aber so kurz, das ich mich nicht erinnert habe. So konnte sich mein Körper im Schlaf nicht erholen und ich war morgens müde und kaputt.
Festgestellt wurde es im Schlaflabor der Charite, eventuell kommt solch eine Untersuchung auch für dich in Frage? Frag mal bei deinem Arzt nach. Man muß dort 2 Tage übernachten und wird während der Zeit komplett verdrahtet und sieht dann aus wie ein Alien mit den ganzen Saugnäpfen am Kopf
Medikamentös bin ich zunächst mit Neuroleptika behandelt worden, die Nebenwirkung war extreme Tagesmüdigkeit. Jetzt bekomme ich Anti-Epileptika. Ich sehe Benzodiazepine als langfristiges Schlafmittel sehr kritisch, für eine kurze Zeit kann man es sicher nehmen, aber es macht leider schnell abhängig und hat massive Nebenwirkungen, soweit ich weiß. Ich habe schon gehört, daß Antidepressiva gegen Schlafstörungen eingesetzt werden. Da gibt es also sicher noch andere Möglichkeiten für dich.
Ein Besuch beim Neurologen ist vielleicht eine gute Idee. Der kann dann eine genaue Diagnose stellen und je besser man die Probleme kennt, umso erfolgreicher kann man sie behandeln.
Ich wünsche dir eine baldige Besserung, ich kann mir vorstellen, wie belastend die Kombination Schlafstörung und Arbeit ist. Da leiden Körper und Psyche gleichermaßen.
LG Kat
"Ihr seid nicht in euren Körper eingeschlossen, noch an die Felder oder Häuser gebunden. Das, was ihr seid, wohnt über dem Berg und treibt mit dem Wind." Khalil Gibran
Re: Einschlafstörungen
von Ursula am 15.11.2012 19:35Hallo Rosi,
der Reumadoc meinte, dass Lupus eben auch Schlafstörungen machen kann. Und da meine so extrem sind, dass ich ohne Tabletten nicht schlafen kann und damit nicht mehr arbeitsfähig wäre (und ehrlich gesagt, mich auch nur noch kaputt und depri fühle), sollte ich die Tabletten eben nehme. Wäre nicht ungewöhnlich bei Rheumatikern.
Vor ein paar Tagen hatte ich einen Versuch mit Lasea (Lavendelöl). Oh je. Ich weiß ja, dass ich ätherische Öle nicht gut vertrage, aber die Erfahrung war der Hammer. Nach einigen Stunden bekam ich solch starke Muskelkrämpfe (habe immer noch was davon), von Kopf bis zu den Füßen. Ich futtere mich gerade durch die Naturheilmittel. Aber bis jetzt hat noch nichts geholfen.
LG
Ulla
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Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Einschlafstörungen
von Rosi am 06.11.2012 20:13viele Rheumatiker, aber wieso sollten denn Rheumatiker Benzos nehmen und dann noch das ganze Leben lang, was soll das für einen Sinn ergeben ? Es hilft nicht gegen Entzündungen. Nebenwirkungen hats auch.

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