Leben mit Angststörung
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Re: Leben mit Angststörung
von Thea40 am 27.04.2013 12:01von BadCat
Das fällt unter "Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen." ICD F06 nicht F40 - F42
Die Symptome können dieselben sein, sind aber organisch bedingt. Genau deshalb verlangt die Krankenkasse die ärztliche Untersuchung bevor eine Psychotherapie beginnt. Man muss die organische Erkrankung behandeln; die psychischen Probleme im akuten Zustand natürlich auch. Wie Rosi schon schreibt, Rheumatologe und Neurologe müssen erst einmal nach dem Rechten sehen und gegebenenfalls behandeln. Psychotherapie und Psychiatrika können stützen und entlasten. Wenn ich eine Depression bekäme, bei der ich keine Gefühle mehr habe, würde ich, egal was dem zugrunde liegt, auch ein Antidepressivum nehmen - und Cortison.
Krisentelefon oder Weihnachtsmarkt 
Re: Leben mit Angststörung
von BadCat am 27.04.2013 11:58P.S. falls jmd nicht das wort interdisziplinär nicht kennt-hier eine erklärung :
1 Definition [bearbeiten]
quelle:http://flexikon.doccheck.com/de/Interdisziplin%C3%A4r
Liebe Grüße BadCat
"Sie sind eine sehr mündige Patientin" 
~ Zitat:mein Rheumatologe ~
Re: Leben mit Angststörung
von BadCat am 27.04.2013 11:54wie wärs denn mit INTERDISZIPLINÄRER medizin ? Da dürfte der Psychiater dann auch dabei sein! Wie auch immer ... wenn ich sage wenn eine zns beteiligung vorliegt muss man bei Kollagenose mit sicherheit Rheumatologisch die Basistherapie verstärken und evtl. auch kann der Neurologe drauf schauen.NUR am besten kennt sich der Psychiater mit Psychofarmaka aus da dies oft trozt andere Therapien in Anwendung kommt daher würde ich den Psychiater nicht sofort ausschliessen damit meine ich ja nicht dass KOLLAGENOSEN psychiatrische erkrankungen sein.Wie auch immer manchmal kann auch der einsatz psychofarmaka sinnvoll und hilfreich sein.
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~ Zitat:mein Rheumatologe ~
Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit Angststörung
von Rosi am 27.04.2013 11:07Wenn eine aktive ZNS Beteiligung vorliegt, da ist nicht der Psychiater zuständig, das ist was entzündliches-Entzündungen im zentralen Nervensystem und gehört in die Hand des Neurologen und Rheumatologen. Bei Entzündungen im ZNS reicht das nicht aus ein Antidepressivum oder andere Psychopharmaka zu nehmen.
Bei Depressionen (ohne Entzündungen) hilft auch sehr gut Sport, Tageslicht und Psychotherapie, um den Gehirnstoffwechsel wieder gerade zu rücken. Bei leichten bis mittelschwerden Depressionen ist nicht immer ein Medikament nötig.
Re: Leben mit Angststörung
von BadCat am 27.04.2013 07:25Hallo katerlieschen !
Möchte dir gerne meine Erfahrung schreiben.Als mein lupus so richtig ausbrach hatte ich knieschmerzen,war tot müde und bekam vom heiterem himmel "angst" dazu hatte ich auch eine schwere depression also ich war nicht nur einbischen schlecht drauf sondern ich war leer,keine gefühle,tiefe sinnlosigkeit,starke antriebsstörung.Für mich waren diese probleme eindeutig "gehirnchemie" das medikament was mir auch gegen depression hilft lässt auch die angststörung verschwinden.es gab wirklich kein "trauma" oder ereignis die dies ausgelösst hätte.Habe auch begleitend lange psychotherapie gemacht und das hat mir gut getan um mit allem klar zu kommen.ich finde es wichtig zu wissen dass unser gehirn auch stofflich und nicht nur "geistig" funktioniert...man kann schon auch sagen das unsere gefühle etc auch chemie ist und wenn das nicht stimmt kommt es auch zu störungen wie panik angst depression etc.Wenn eine kollagenose z.B in zns aktiv ist kann es durchaus bestimmte areale stören und dann kommt es eben auch u.a zu psychischen symptomen.daher fände ich es wichtig beide seiten zu berücksichtigen;psychotherapie und medikamentös.vielleicht kannst du deinen therapeuten dadrauf ansprechen oder dazu noch am besten psychiater besuchen.(der kennt sich gut mit medis aus)
wünsch dir alles liebe...
BadCat
"Sie sind eine sehr mündige Patientin" 
~ Zitat:mein Rheumatologe ~
Re: Leben mit Angststörung
von Thea40 am 24.04.2013 21:54Ist mir jetzt auch nicht verständlich, wie Kollagenosen Angststörungen machen sollen.
Eine Angststörung geht vom Kopf aus. Die Seele schlägt Alarm, sagt "stopp, renn weg, bleib stehen, mach's nicht." Man kann lernen, damit umzugehen, gewissermaßen über den Verstand, der Seele sagen, dass sie sich beruhigen kann. Es war ein Fehlalarm. Irgendetwas hat an eine Gefahr erinnert, die früher mal da war. Jetzt ist die Gefahr nicht mehr gegeben. Alles in Butter, die Alarmglocken hören gleich auf zu schlagen, ich kann schon mal weiter gehen. Ich mach das was ich wollte und stör mich nicht an dem Alarm. - Ist nicht leicht, aber lernbar und macht einen wieder handlungsfähig.
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Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit Angststörung
von Rosi am 24.04.2013 20:35Auch wegen dem ständigen Fieber, angeblich war auch das psychosomatisch.
Ich weiß das SLE/Kollagenosen auch Fieber verursachen können, habe damit bei Krankheitsaktivität auch selbst damit zu tun, aber dennoch gibt es trotzdem eben auch psychisch bedingetes Fieber bzw. psychogenes Fieber.
Wer sich mal damit befassen möchte:
Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit Angststörung
von Rosi am 24.04.2013 20:26Hier noch was interessantes zu Angststörungen:
Quelle: http://flexikon.doccheck.com/de/Angstst%C3%B6rung
Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit Angststörung
von Rosi am 24.04.2013 19:13Innerlicher Stress usw., das hat aber doch nicht unbedingt mit SLE/Kollagenosen zu tun, wenn man da nicht mit umgehen kann, so was haben doch auch viele Menschen ohne SLE/Kollagenosen. Und was hat das damit zu tun wie früh oder spät die Erkrankung einer Kollagenose entdeckt wird ?
Und nach wie vor meine ich, das ein reiner Hautlupus, der ja nicht systemisch ist nicht solche Symptome macht und die Symptome Angststörung und co dann andere Ursachen haben.
Re: Leben mit Angststörung
von john am 23.04.2013 19:32Hallo Katerlieschen,
habe Deinen Eintrag gerade erst gelesen, da ich noch nicht so oft auf dieser Seite. So richtige Angstzustände sind es bei mir glaube ich nicht, oder aber es wirkt sich einfach bei jedem anders aus.
Wenn ich in Stress komme, das kann schon auch mal bei Kontakt mit Gruppen oder einfach nur, wenn ich etwas wichtiges sagen soll usw. merke ich das auch körperlich, Luft anhalten, Konzentrationsschwierigkeiten. Das ist bei mir erst die letzten Jahre so geworden. Das es an den Medikamenten liegt kann ich mir nicht vorstellen, aber wer weiß. Zittrigkeit der Hände oder so innerliches Zittern ist bei mir auch ein Thema.
Ich kann mir gut vorstellen, daß es bei Dir auch so eine Art innerlicher Stress ist.
Ist ist ja leider wohl so, daß wir alle nicht mehr so belastbar sind, je nachdem wie früh oder wie spät die Erkrankung entdeckt wurde.
Konnte Dir leider nicht wirklich weiterhelfen.
Tschuess und machs gut!
john

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