Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
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Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von Rosi am 15.07.2013 21:28Aber das findet doch in der Schulmedizin auch statt, in den Rheumakliniken, bei Reha/Kur da gibt es viele Therapien, unter anderem auch psychologische. Ich brauche dazu nicht Dahlke und Rückführung in frührere Leben.
federchen
Gelöschter Benutzer
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von federchen am 15.07.2013 21:23Hallo,
ich bin auch grad wieder voll seelisch am Lupus dran. 
Dahlke habe ich vor Jahren gelesen, meine Rückführungen gemacht und viel erkannt. Nur muss es in diesem Leben bewältigt werden und das tue ich gerade. Ich habe mich von meinen Eltern scheiden lassen. Naja, ich habe meiner Mutter das erste Mal im Leben die Stirn geboten. Dann ist sie gegangen, ohne einen Abschied und so ist es geblieben. Jetzt kann ich für mich herausfinden ob die Geschichte von den Lupusheilungen wahr ist....ich kenne 3 Lupus geheilte, welche sich ganz vom alten Umfeld abtrennten um heil zu werden. Mal sehen...bin auf einem guten Weg
LG
Katja
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von kuli am 15.07.2013 21:21@Rosi
natürlich nicht! Aber ich konnte die Medikamente in der Zeit um einiges Reduzieren. Ich nehme nur noch 75 mg Aza und 5 mg Kortison. Und das seit gut einem Jahr.
Ich wollte dazu noch sagen, ich bin keinesweg Esotherisch angehaucht und glaube auch nicht an Gott oder andere übermächtige Kräfte. Ich finde auch die Schulmedizin wichtig und ohne sie wäre ich nicht in Remision gekommen. Aber ich glaube auch das es nicht alles ist!
Ich bin von Beruf auch Therapeutin und bin jeden Tag mit "Kranken" Menschen in Kontakt. Dort sehe ich unterschiede bei Patienten die sich aufgegeben haben und denen die sich ihren Problemen stellen und sie annehmen!
Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von Rosi am 15.07.2013 21:14Das unter anderem Stress und auch seelischer Stress ein Trigger sein kann, der bei Kollagenosen Schübe auslösen kann ist längst bekannt, das ist auch den Schulmedizinern bekannt. Das ist ja eigentlich logisch das so ein kranker Körper nicht mehr voll Leistungsfähig ist.
Bei Dahlke geht es aber doch um was anderes, zB. ist er Reinkarnationstherapeut. Da geht es nicht nur drum heute Verhalten zu änden und der Krankheit anzupassen etc., sondern sondern man sucht nach der Entstehung der Verhaltensmuster und deren Antriebskräfte im heutigen und in früheren Leben. Rückführung in ein oder mehrere frühere Leben.
LupusFidibus
Gelöschter Benutzer
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von LupusFidibus am 15.07.2013 21:05Prima Kuli,
Du machst das genau richtig:-)! Betrachte die Krankheit als Wegweiser (Weg) und höre auf sie..... Dann gehts Dir besser und sie wird vielleicht eines Tages nicht mehr nötig sein, um Dich zu schützen:-)
Rosi
Gelöschter Benutzer
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von Rosi am 15.07.2013 21:04Bist du ohne Medikamente in diese Remission gekommen Kuli ?
LupusFidibus
Gelöschter Benutzer
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von LupusFidibus am 15.07.2013 21:00Hey,
die Autoren dieser Bücher sind alles andere als "blöd". Und "einfach" ist diese Geschichte mit Sicherheit nicht. Ich persönlich kann mit Esoterik zu 90 % nur sehr wenig anfangen und ich glaube auch nicht an einen Gott oder strebe nach Erleuchtung. Aber Krankheit als Symptom für eine gestörte Balance der ganzen Person zu interpretieren, finde ich in gewisser Beziehung sehr gut!
Man weiss seit Urzeiten, dass auch unser Immunsystem von unserer gefühlsmäßigen Verfassung beeinflusst wird. Vielleicht kennste den Spruch "Verliebte werden nicht krank". Das ist tatsächlich so und empirisch belegt. Wer sich gut fühlt und glücklich ist, hat ein auffallend besser funktionierendes Immunsystem. Ein Grund dafür, warum viele Krankenhäuser im Laufe der Jahre angefangen haben die Patientenzimmer mit bunten Bildern auszustatten u.ä.. Der Erkrankte soll sich möglichst wohl fühlen und stimuliert werden, dann wird er schneller / besser gesund....
Daher ist es für mich umgekehrt nur logisch, dass Unstimmigkeiten unserer psychischen Verfassung / unserer Lebenssituation / unserer Kindheit / however zu negativen Störungen im Immunsystem führen können. Und vielleicht wird dieses dadurch nicht nur schwacher, sondern fängt an den eigenen Körper anzugreifen.....
Abgesehen davon hat es einfach nur Vorteile, wenn man sich um Seelen-Balance bemüht
! Selbst wenn die Krankheit dadurch nicht weggeht, so fühlt man sich mit Sicherheit glücklicher. Und wenn man seine Beschwerden als Wegweiser sieht und nicht als Stopschilder, dann kann man sich vielleicht auch mit Lupus täglich ein paar schöne Stunden machen.
Tja, und wie gesagt - ich persönlich bin überzeugt, dass sich ein derartiger Lebenswandel positiv auf die Erkrankung auswirkt. Steroide, Malariamittel, und Antiimmunpräperate sind ja scheinbar nicht die Lösung, oder?
Warum nicht mal in Betracht ziehen, dass diese Krankheit eine Ursache hat, die man an der Wurzel bekämpfen (oder akzeptieren) muss und nicht am Erscheinungsbild durch medizinische Tricks....?
D
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von kuli am 15.07.2013 20:48Hallo,
ich finde den Denkansatz von LupusFidibus gar nicht schlecht. Ich Persönlich habe auch schon länger darüber nachgedacht. Ich habe seit ca zwei Jahren die Diagnose. Damals ist für mich die Welt wie ein Kartenhaus zusammen gebrochen.
Vor kurzem habe ich mal mein Leben analysiert, da ich schon immer komische Symptome hatte (geschwollene Lieder, Taubheitsgefühle im linken Arm). Trotz Krankenhausaufenthalt und ätlichen Untersuchungen bekam ich keine Diagnose. Mir fiel auf, dass diese Symptome immer auftraten wenn ich enormen Stress hatte oder es mir psychisch nicht gut ging!
Im nachhinein weiß ich dass es vom Lupus kam. Doch er machte sich in solchen Situationen immer bemerkbar!
Das erste Jahr nach der Diagnose war besonders hart! Ich wollte und konnte nicht akzeptieren chronisch Krank zu sein. Ich nahm die Krankheit nicht an, versuchte dagegen anzukämpfen. Ich hörte nicht auf meinen Körper und bekam die Quittung mit einem zweiten Schub.
Ich wollte die optischen Veränderungen nicht annehmen (starker Haarausfall, vom hochdosierten Kortison aufgedunsen). Außer zur Arbeit und zu Arztterminen ging ich nicht mehr vor die Tür. Ich zog mich zurück und weinte häufig und hatte die Freude am Leben verloren.
Nach dem zweiten Schub dachte ich mir, so kann das Leben nicht weiter gehen. Ich kann mich nicht aufgeben, denn so hat das Leben keinen Sinn.
Ich überlegte warum ich genau diese Krankheit bekommen habe,- also was für ein "Grund" dahinter war.
Dabei fiel mir auf dass ich jetzt auf genau die Sachen achten muss, die ich vorher vernachlässigte. Ich habe ziemlich viele Muttermale und durfte aufgrund des erhöhten Hautkrebsrisikos nicht in die Sonne. tat es aber trotzdem- jetzt geht es nciht mehr!!! Ich ging mit 40 Grad Fieber zur Arbeit- geht jetzt nicht mehr!!! Trank am Wochenende beim Feiern ziemlich viel Alkohol- geht jetzt nicht mehr!!! Nahm mir trotz Erschöpfung keine Auszeit- geht jetzt nicht mehr!!!
Seitdem ich mehr auf meinen körperlichen und psychischen Zustand achte geht es mir totz Lupus super. Ich bin jetzt seit einem Jahr in Remision und führe ein normales Leben. Ich habe keine Schmerzen mehr und denke nur noch selten an die Krankheit. Ich habe die Krankheit angenommen und arrangiere mich mit ihr.
Eine Kollegin hat mir eine Karte geschenkt. Auf ihr steht:
Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen Glücklich zu sein (Voltaire)
Diesen Spruch habe ich mittlerweile zu meinem Motto gemacht:)
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von Thea40 am 15.07.2013 15:00Hi, LupusFidibus!
Den Spagat zwischen Leib und Seele kriege ich auch nicht hin, habe nur mal im Traum am Fenster gestanden und meinen Leib im Bett liegen sehen.
das ist nicht alltagstauglich.
Den Dahlke mit seinem "Krankheit als Spiegel der Seele" finde ich allerdings zu blöd. So einfach ist das nun wirklich nicht.
Viele von uns hatten das Problem, dass der Orthopäde sich Knochen und Gelenke ansieht und Muskelverhärtungen sucht. Hat er da nichts gefunden, wurde man auf eine nervenärztliche Behandlung verwiesen
. Die Kollagenose ist aber nun mal eine Erkrankung für Internisten. Meine Mischkollagenose kann auch den Orthopäden interessieren, andere müssen regelmäßig zum Nephrologen, Kardiologen, Neurologen.
Physiotherapie ist für viele Kollagenosepatienten ganz wichtig. Ich selber war mehrmals in Bad Liebenwerda bei vorzüglich ausgebildeten Physiotherapeuten und Sportpädagogen. Die in der Charité sind auch nicht schlecht. Vielleicht bleibst du am Ball und magst auch mal in der Richtung eine Zusatzausbildung absolvieren
? In der Behandlung von Fibromyalgie ist es oftmals DIE Möglichkeit, dem Übel zu Leibe zu rücken, im wahrsten Sinn des Wortes. Anmerkung: Fibro und Lupus sind zwei völlig verschiedene Erkrankungen. Den Auswirkungen der Kollagenose, z.B. Muskelabbau, kann durch Muskelfunktionstraining entgegengewirkt werden. Dass ich früher viel Radfahren konnte, hat wohl meinem Herzen und den Lungen geholfen. Die sind nämlich bei Mischkollagenosten oft die ersten lebensbedrohlich erkrankten Organe. Nach meinen persönlichen Erfahrungen sage ich mal, gesunde Ernährung, ein ausgeglichener Lebensrhythmus, ausreichend und gezieltes Training helfen mir zu 30-40 Prozent. Ohne Cortison, Quensyl... wären meine Muskeln erst gar nicht in der Lage zu leisten, was sie müssen und meine Organe, Nerven, Adern...
. Himmel, die werden von der Kollagenose zerstört.
Es ist so, dass die meisten erst etwas gegen die Auswirkungen der Erkrankung tun können, wenn der Körper in den Genuss von pharmazeutischen Produkten gekommen ist. Das Immunsystem muss gedrosselt werden, um die Zerstörung einzudämmen. Heilbar sind Kollagenosen bis heute nicht, man verlangsamt den Verlauf. Vor 60 Jahren, als die Leute sich nur gesund ernähren konnten und auch körperlich hart gearbeitet haben, ihre seelischen Probleme sich zumeist noch um Überleben und Wiederaufbau der Wirtschaft drehte, hatten Kollagenosepatienten eine Überlebensrate von 5 Jahren nach dem ersten deutlichen Schub. Fehlgeburten und Kindersterblichkeit wurden schicksalsergeben hingenommen. Das sollte doch zu denken geben.
Okay, ich hoffe, du wurdest jetzt genug gepiekst, um dir in deinem Beruf was zu überlegen
. Es gibt immer noch nicht genug Fachmenschen, die etwas von Kollagenosen verstehen. Du kannst dich ja mal auf den Weg dahin machen. 
Liebe Grüße
Thea
Krisentelefon oder Weihnachtsmarkt 
LupusFidibus
Gelöschter Benutzer
Re: Krankheit als Spiegel der Seele - Bitte lest es euch mal durch!
von LupusFidibus am 15.07.2013 13:44HaHallo nochmal
!
Ich verstehe eure Aufregung, absolut! Ich habe eure Antworten alle gelesen, möchte aber nur zusammenfassend etwas dazu sagen.....
Ich habe 5 Jahre Ausbildung und 15 Jahre Praxis in einem Arbeitsfeld hinter mir, das der INBEGRIFF der Schulmedizin ist. Nirgendwo sonst wird der Körper deutlicher von der Seele getrennt wie in der Orthopädie, das könnt ihr mir glauben..... Und genau deswegen, weiss ich sehr gut, wovon ich eigentlich rede!
Vor 10 Jahren wurden bei uns noch sämtliche "Haltungsschwächen" mit speziellen Muskel - Übungen behandelt. In der Rückenschule wurden Körperhaltungssysteme klassifiziert. Dysbalancen sollten durch Dehnübungen neutralisiert werden....
Mittlerweile haben sich viele Vorstellungen und Empfehlungen geändert. Warum? Weil man die Erfahrung gemacht hat, dass vieles schlichtweg nicht funktioniert.....
Um bei dem Beispiel mit den Rückenbeschwerden zu bleiben:
Ein Syndrom" ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ursache teilweise unklar ist. Es ist de facto FALSCH zu sagen, dass die angeblich psychosomatischen Rückenbeschwerden auf Verspannungen bzw. Fehlhaltungen zurückzuführen sind. Denn DANN hätten sie eine klare Ursache.
Es ist FAKT, dass sich 90 % der Bandscheibenvorfälle innerhalb von 3 Monaten automatisch zurückbilden und TROTZDEM weiterhin massive Schmerzen bestehen. Und es ist FAKT, dass die Medizin einfach NULL Ahnung hat, warum das eigentlich so ist
! Es ist FAKT, dass 50 % der Eingriffe die Beschwerden verschlechtern. Und es ist FAKT, dass sich 100% der Chirurgen trotzdem FORTSCHRITT einbilden. Soviel dazu.....
In einer sache habt ihr allerdings Recht:
Mittlerweile tendieren viele Ärzte dazu, es sich bequem zu machen und ins andere Extrem zu gehen. Mittlerweile schaut man sich 30 sekunden die Wirbelsäule an und diagnostiziert dann einfach ein SYNDROM. Bei unklarer Ursache muss es psychisch bedingt sein, Ende, nächster Patient 
Ich pranger das seit Jahren an und hab mich wegen meiner Rehasportgruppen schon so ziemlich mit jedem Mediziner und jeder Kasse angelegt. Mir ist das problem sehr klar!
Es geht auch nicht darum jemanden in die Psycho-Schiene zu schieben oder die schulmedizin grundsätzlich zu verteufeln. Sondern vielmehr darum, eine Krankheit symbolisch zu betrachten.....
Am Beispiel Parkinson:
Ihr habt sicher recht zu sagen, dass die Krankheit meinen Vater verändert hat. Das ist ja keine Seltenheit, dass ein Mensch nach einer Krankheit oder einem Schicksalsschlag anfängt anders zu werden..... Beschreibungen wie "Ich bin nun geduldiger, nachsichtiger, weiss das Leben mehr zu schätzen" usw. sind ja typisch. Und auch nachvollziehbar.
Aber genau darum geht es ja
Stellt euch jemandem mit Schlaganfall vor, der 40 Jahre lang nur Stress hatte. Wenn dieser Mensch nach der Reha so weiterleben würde, wie lange würde es wohl dauern, bis ihn der nächste Schlag trifft?
SYMBOLISCH betrachtet, rettet ihm der Schlaganfall vielleicht das Leben. Denn dadurch wird er ruhiger und beginnt mehr auf sich zu achten..... Das tut nicht jeder, aber diejenigen, die etwas ändern, haben logischerweise größere Chance gesunder zu bleiben.
So, und ich bin mir sicher, dass das auch bei Parkinson vergleichbar läuft. Warum sollten nur manche Krankheitsbilder auch emotional / seelisch /charakterlich beeinflussbar sein, wenn unser Organismus grundsätzlich eine Einheit bildet? Es gibt einfach NICHTS, wo sich Körper und Psyche trennen lassen.
Selbst absolut körperliche Traumen wie Meniskusrisse oder Knochenbrüche haben STARKE Zusammenhänge mit der Psyche! Ihr könnt jeden Fußballer fragen - es gibt unter Kickern ein ungeschriebenes Gesetz: "Wer keine Angst hat, der verletzt sich nicht!"
Das ist tatsächlich so, zumindest so häufig, dass man es als Regel benennen kann. Wer ängstlich in den Zweikampf geht, der holt sich was weg. Wer mit Körperspannung und Vertrauen spielt, der bleibt gesund. Es startet im Kopf, äussert sich über Muskelspannung, und endet in Heil oder Verletzung......
Mehr sage ich nicht:-)!
Bevor ihr sauer werdet, solltet ihr euch das einfach mal durch den Kopf gehen lassen. Stressbedingte Magenschmerzen kennt ihr garantiert alle und da sprecht ihr garantiert niemandem etwas ab, wenn von Zusammenhängen zwischen Körper und Befinden / Seele gesprochen wird.
Warum sollten nicht auch bei Lupus erythematodes Zusammenwirkungen bestehen?
Ich will keinen bequatschen und mir ist auch egal, ob ihr was draus macht. Mir tuts einfach nur Leid, wenn ich von solchem Leid lese und ich würde euch diese Denkansätze einfach nur als gutgemeinten Tipp mitgeben wollen
!
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