"Dusch"erythem
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Re: "Dusch"erythem
von Marion am 12.01.2009 13:57Diesem typischen Schmettelingsgesicht nach dem Duschen kann ich mich auch anschliessen.
Es tritt bei mir jedes mal auf.
Habe erst gedacht es liegt am Duschbad, seitdem nehme ich nur noch Sensitive, ist aber das selbe Bild nach dem Duschen im Spiegel.
Kann es vielleicht mit dem Kontakt zu Wasser zu tun haben ?
Es war fuer mich bis jetzt eine akzeptierte Erscheinung!
Aber warum ist es eigentlich so ????????????????
Vielleicht weiss jemand eine Anwort !
Gruss Marion
Re: "Dusch"erythem
von mmair am 12.01.2009 08:05
Wenn du mit der Kopf nach unten war, dann ist es nicht unter durchblutet, sondern über durchblutet, also der ganze Blut staut sich im Kopf. deiser Phänomen kommt auch bei Düsenfleiger Piloten (beim Kreis "Looping" manuver, oder schnell wechselen der höhe) das nennt mann "Red out" der gegen zuden "Blackout" wo der Blut nach unten fließt. Praktisch das selber was dir passiert wenn du schnell mit den Kopf nach unten und den weider nach oben, und zusatlich das heisses Wasser und dampf. Ich glaube das konnte jeder passieren.
LG
Monique
Man muss das Beste hoffen, das Schlimmste kommt von ganz alleine.
Having Lupus wouldn't be so annoying if it weren't for the advice of other people.
Re: "Dusch"erythem
von SabineS am 11.01.2009 23:03Hallo Satchmo,
dann bin ich wohl doch nicht alleine mit dem Problem. 
Ich könnte mir auch denken, woran das gelegen hat: Weil sich ja die Blutgefäße und somit auch die Kapillaren geweitet haben. Ich habe mir sagen lassen (ich hoffe, das stimmt so), dass beim Schmetterlingserythem die Kapillaren, die an der Hautoberfläche im Gesicht liegen, ohnehin an den Stellen, wo das Erythem auftritt, krankhaft geweitet sind. Und so - sowohl bei Dir als auch bei mir - waren diese Kapillaren beim Erythem dann offenbar noch stärker als sonst geweitet. So kann ich mir das zumindest herleiten. Das Blut "versackt" dann allerdings wegen der Schwerkraft in der unteren Körperhälfte, so dass "oben" nicht mehr genug ankommt. Deswegen wundert es mich, dass das Erythem im Gesicht immer noch rötlich erscheint. Vor allem dürfte es von Außenstehenden falsch interpretiert werden. Diejenigen haben dann immer noch den Eindruck, ich wäre im Gesicht an den Wangen noch rosig, während mir schon schwindlig und übel ist. Dass ich eigentlich, wie sonst in dem Fall, "käseweiß" aussehe, wird ja dann vom Erythem quasi vertuscht.
Lieben Gruß
Sabine
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Re: "Dusch"erythem
von satchmo am 09.01.2009 22:40
Hallo Sabine
Ja, das ist mir echt auch schon aufgefallen. Nur dachte ich, ich mache wieder mal einen auf hysterisch, da es wie bei Dir dann recht schnell wieder verschwand. Ich habs dann typisch auf Wange und Nase.
Übrigens, als ich letzthin meine Schwindelattacke hatte, sah ich auch so aus. Aber erwähnt hatte ich es eben deshalb nicht, weil es kaum registriert, auch schon wieder weg war. (Man kann es natürlich auch als ein flexibles Erythem bezeichnen, falls es noch mehr solche wie uns gibt
vielleicht hat auch noch jemand einen anderen Namen dafür)
Liebe Grüsschen
Satchmo
Lächeln ist die einfachste Möglichkeit, den Feinden die Zähne zu zeigen 
"Dusch"erythem
von SabineS am 09.01.2009 22:32Hallo zusammen,
ich stell es mal hier rein, denn ich sehe es nicht als Problem in Sachen "Lupus" an, sondern finde es eher fast schon witzig:
Normalerweise sieht man mein lupustypisches Schmetterlingserythem nicht (oder kaum). Meistens bemerke ich aber eine deutliche Rötung an gewissen Stellen im Gesicht nach dem Duschen, die aber nach einigen Minuten wieder verschwinden. Mir ist jetzt kürzlich folgendes passiert: Ich dusche immer recht warm, was mir aber angenehm ist. Zunächst "unten rum", dabei bin ich in der Hocke und dann richte ich mich auf. Momentan scheint mein Kreislauf wohl etwas labil zu sein, da ich gerade einen Infekt durchgemacht hatte (aber kein Fieber) Jedenfalls, als ich mich aufgerichtet hatte - und dabei natürlich weiter geduscht - wurde es mir schwindlig, so mit Schwächegefühl, Flimmern vor den Augen und leichter Übelkeit. Ich stieg dann (noch leicht unsicher) aus der Duschkabine - war dann auch fertig mit Duschen - und betrachtete mich im Spiegel: Das Gesicht war insgesamt eher blass - bis auf ein deutliches, "knallrotes", scharf begrenzetes, lupustypisches Schmetterligserythem, kleinflächig, auf Stirn und Wangen. Es sah eigentlich zum "Schießen" aus 
, am liebsten hätte ich ein Foto gemacht, aber dann sieht man ja die Kamera im Spiegelbild. Also so etwas habe ich noch nicht erlebt, vor allem, weil die Haut - und das war deutlich zu sehen - rings herum blass war! Seltsames Phänomen irgendwie... Als dann die übrige Haut wieder "rosiger" - also "normal hautfarben" wurde, wurde gleichzeitig das Erythem sozusagen umgekehrt proportional blasser. Schwierig es zu beschreiben, ein Foto hingegen hätte alles gesagt
Das ist jetzt sozusagen mein "Dusch"erythem. Im Grunde genommen tritt es auch sonst nach dem Duschen auf, nur dann, also bei "normaler" Hautfarbe, ist es nicht so deutlich abgegrenzt und auffällig. Ich frage mich eigentlich nur, wenn der obere Bereich meines Körpers - daher auch dieser typische Schwindel - nicht mehr so recht durchblutet war, warum dann ausgerechnet das Erythem regelrecht "geleuchtet" hat
Es sah aus wie schon faschingsmäßig geschminkt. Ist Euch schon mal sowas passiert?
LG, Sabine S
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