Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von Leya am 26.04.2009 03:51

Hallo Kerlchen,

ich habe schon weiter oben angeführt

24.04.2009 01:47:13 - Leya

Ich verurteile niemanden, der Fleisch isst


Und es geht doch hier auch gar nicht darum, Menschen zu akzeptieren oder nicht. Es geht doch um Fakten.

Und wieso benutzt Du das Wort "bekehren"?
Das wird doch sonst bei keiner Diskussion benutzt, auch wenn wir uns sonst gegenseitig etwas vorschlagen oder für abwegig halten und durch Argumente anderer dann unsere Meinung ändern.

Ich denke, die ganzen Einzelheiten und Zusammenhänge, Ursachen und Wirkungen sind gar nicht allen bekannt.
Sie sind aber doch für unseren Planeten und uns Menschen und die Tiere wichtig.
Warum also nicht sich damit auseinandersetzen, sich damit beschäftigen? Verantwortung übernehmen?

Gruß

Leya

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kerlchen
Gelöschter Benutzer

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von kerlchen am 26.04.2009 03:11

Hallo Leya
Sicher hast du in sehr vielen Dingen Recht, wie du diese dastellst. Ich finde auch sehr bewundernswert wie du dich dafür einsetzt. Natürlich ist dir ja auch klar, dass es eben auch Menschen gibt, die deiner Meinung widersprechen.
Es ist doch schön für dich, eine Aufgabe gefunden zu haben, die dich total erfüllt. Anderen genügt das eben nicht und suchen noch. Ich mag bei deinem ganzen Ehrgeiz aber nicht, bekehrt zu werden. Ich akzeptiere dich so wie du bist und vlt. ist es dir möglich andere Menschen so zu nehmen, wie sie sind.
LG Harald

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Leya

-, Weiblich

Beiträge: 4779

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von Leya am 26.04.2009 02:29

@ anniidol

Der Begriff "Bio" an sich ist nicht geschützt.

Zunächst die Frage, was ist artgerecht?
Ja wohl kaum, dass ein Tier ein halbes Jahr, vielleicht sogar angekettet, in einem Stall verbringt, oder? Dabei ist es doch wohl schietegal, ob es Bio-Futter erhält. HIerzu unten mehr.

Aber zurück zu Bio:

Es gibt verschiedene Bio-Siegel:

Bio-Siegel nach EG-Verordnung. Klickst Du hier http://www.bio-siegel.de/

Was da für die Tierhaltung gilt, ist mehr als ein Witz:

# keine Verwendung von chemisch-synthetischen Wachstumsregulatoren oder von Hormonen,
# begrenzter, streng an die Fläche gebundener Viehbesatz,
# Fütterung der Tiere möglichst mit selbsterzeugtem Futter, wenig Zukauf von Futtermitteln;
# weitgehender Verzicht auf Antibiotika.


Zitat aus: http://www.biosiegel.de/infos-fuer-verbraucher/bio-lebensmittel/


Dann gibt es die Siegel von Bioland und anderen


Bioland

Biotiere stellen sich vor

Für Verbraucher ist das Wohlergehen von Tieren ein wichtiges Anliegen, das nicht zuletzt ihre Kaufentscheidungen beeinflusst. Vielfach haben sie jedoch ein falsches Bild der Biotierhaltung: Idylle, winzige Bestände, alle Tiere laufen durcheinander, etc. Tatsächlich ist die ökologische Tierhaltung eine Weiterentwicklung traditioneller Produktionsverfahren.

Durch enge Kopplung von Tierhaltung und Pflanzenbau vermeiden die Biobauern weitestgehend negative ökologische Folgen (u.a. Nährstoffverluste ins Grundwasser), sie kommen ohne Pestizide und andere bedenkliche Stoffe aus und ermöglichen den "Nutztieren" ein arteigenes Verhalten. Zudem sichert die Biotierhaltung den Bauern eine wirtschaftliche Existenz mit sinnstiftender Arbeit.

Doch auch Biobauern halten ihre Tiere in größeren Herden und setzen rationelle Arbeitstechniken ein. Schließlich müssen sie von ihren Tieren leben können. Langfristiges Ziel muss es sein, dass die Produktpreise die Umweltschäden und die Artgerechtheit der Haltung wiederspiegeln - dann würden Bioprodukte vergleichsweise günstig sein. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg, und bewusste Verbraucher entscheiden selbst, welche Erzeugungsmethoden sie für ihre Lebensmittel haben wollen.

Am Beispiel von 15 Tierarten informieren wir Sie:

wie Biobauern artgerechte Tierhaltung und nachhaltiges Wirtschaften miteinander verknüpfen und trotz des größeren Arbeitseinsatzes von der Milch, den Eiern und dem Fleisch ihrer Tiere leben können. [» mehr]

vor welchen Herausforderungen Biotierhalter stehen [» mehr]


Zitat aus: http://www.bioland.de/wissen/biotiere.html



http://www.tierschutzbund.de/02678.html

Artgerechte Tierhaltung?





Tierschutz ist für immer mehr Käufer ein Entscheidungskriterium. Produzenten und Händler reagieren darauf in ihrer Werbung. Der Ausdruck „artgerechte Tierhaltung“ ist immer häufiger zu sehen oder zu hören.

Werbung mit dem Begriff "artgerechte Tierhaltung" kann jedoch - ob absichtlich oder unwissentlich - zur Irreführung der Verbraucher führen, denn: Dieser Begriff ist nicht geschützt. Jeder kann ihn nach Gutdünken verwenden.

Bezeichnungen, wie z. B. „Ökologische Landwirtschaft“ oder „Bio“, sind dagegen geschützte Begriffe. Sie dürfen nur für Produkte verwendet werden, die gemäß der EU-Ökoverordnung hergestellt wurden.



Welche Tierhaltung ist artgerecht?
Nach Auffassung des Deutschen Tierschutzbundes werden die Anforderungen an wirklich artgerechte Tierhaltung durch den NEULAND-Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V. erfüllt. Dort sind sowohl die Anbindehaltung von Milchkühen als auch Spaltenböden verboten. Alle Tiere werden auf Stroh gehalten. Sie haben Auslauf und Möglichkeiten zur Beschäftigung und sie bekommen natürliches Tageslicht. Auch ökologische Anbauverbände erfüllen in vielen Punkten die Ansprüche an eine artgerechte Tierhaltung.




Lediglich Mindestanforderungen
Was sich hinter dem Werbeslogan „artgerechte Tierhaltung“ verbergen kann, verdeutlicht das Beispiel der staatlichen Molkerei Weihenstephan in Bayern......................



Die Naturland-Richtlinine finden sich hier auf den Seiten 15 - 22:

http://www.naturland.de/fileadmin/MDB/documents/Richtlinien_deutsch/Naturland-Richtlinien_Erzeugung_2008-11.pdf








Und hier doch mal die Definition und vor allen Dingen die Auslegung der normalen Tierfabriken.
Da könnt ich mir gleich die Tüte holen.

http://www.animal-health-online.de/vog/artgerecht.html





25.04.2009 22:31:31 - SabineS
Jeder Fleischesser ist verantwortlich für die katastrophalen Haltungs- und Tötungsbedingungen.


Hallo Leya,

das finde ich einen ziemlich heftigen Angriff von Dir! Man kann zwar anderer Meinung sein, dann aber bitte, ohne diejengen, die Fleisch essen, anzugreifen. Es ist so einfach nicht wahr und ich finde diese Worte gerade für mich als Tierfreund auch sehr verletzend! Man kann sehr wohl drauf achten, woher das Fleisch kommt und wie die Tiere gehalten werden.

LG, Sabine S



Natürlich ist das wahr. Ich greife niemanden persönlich an, ich beurteile nur Fakten. Wenn Du das oben angegebene Video (Scobel) über die Schlachthöfe auch angesehen hättest, dann wüßtest Du, dass es auf den Schlachthöfen katastrophal zugeht. Mal ganz zu schweigen von den Transporten dorthin. Und Bio-Tiere werden genauso elendiglich behandelt, wenn sie geschlachtet werden. Und der, der sie dann verzehrt ist doch wohl Schuld daran, dass sie geschlachtet wurden und zwar dass sie so geschlachtet wurden. Wer denn wohl sonst?
Das gleiche gilt für die Haltungsbedingungen. Anniidol kann ich da nur zustimmen. Wenn Dein Steak von Hof Wunderschön kommt, dann ist das Rind auch schon als Kälbchen seiner Mutter entrissen worden - wenn Du es überhaupt hast so lange leben lassen, denn manch einer liebt ja Kalbsbraten - und hat trotzdem im Stall gestanden (angekettet) - vielleicht haben seine Füße nie eine Wiese berührt? Und wer, wenn denn nicht der Verbraucher, der ja sein Steak haben will, verantwortet es denn, dass Tiere für ihn gehalten und geschlachtet werden?
Mittlerweile drängt sich mir die Vermutung auf, manch einer glaubt, das Fleisch käme schon in Styroporschachteln mit Frischhaltefolie ummantelt auf die Welt.


24.04.2009 09:54:20 - mmair
Ich zweifel das es kein Verhungern mehr geben wurd. Das Planet hat nicht genugend Flache alle Menschen mit Pflanzliches ernahrung zur versorgen. Dafur gibst auch nicht genugend frisches Wasser. Ein großes problem sind in Länder wo der Getreidebau (ie. Desert) nicht möglich sind, auch wenn wir irgandwo anders das züchten kann ist der Problem der Transport (weider mehr CO2, und Geld usw. muss produziert) Der einziger möglichkeit sagen viele Forscher sind mehr Genetecknik in der Agrikultur einzusetzen (Pflanzen das mehr Früchte haben ohne mehr platz brauchen, oder mit weniger wasser überleben usw...) Ist das für dich auch akzeptable?

Natrürlich wurden viele Tierarten nicht mehr exsistieren, da die auf der Menschlichen Zücht angewesen sind (ie. breits domestiziert) und auch Wildtierarten wurden sie kein platz mehr finden (oder nahrung) wenn wir für unser "Welt Garten" jeden freies flachen benötigen, und glaubst du wirklich das keine mehr ein tier tötet wenn es in sein Gemusebau eindringt?

Nehm bitte der Rosabrillen ab.................


Schade, dass Links so oft einfach nicht gelesen werden.

Wir haben bereits genügend pflanzliche Nahrung um alle Menschen zu versorgen!
Da acht Kilo Getreide ein Kilo Fleisch ergeben, bräuchten wir wahrscheinlich sogar viel weniger Anbauflächen als heute, wenn sich alle MEnschen pflanzlich ernähren würden.

Ich verlinke noch einmal und zitiere, damit es nicht nochmal untergeht:

http://abenteuerwissen.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,7382270,00.html


Wettlauf ums tägliche Brot
Verhungern im Schlaraffenland Erde?

Trotz weltweiter Rekordernten hungern rund 850 Millionen Menschen, mehr als 20.000 Kinder sterben täglich an Unterernährung. Tatsache ist aber: Es gäbe genug Nahrung für die gesamte Weltbevölkerung. ........................
Die Gier nach Fleisch

Die Ursachen des Hungers scheinen von unserem Alltag weit entfernt zu sein. Doch tatsächlich haben sie mehr mit uns zu tun, als wir glauben: Schnitzel, Currywurst und Co. haben erheblichen Einfluss auf die Welternährungssituation: Zur Produktion eines Kilogramms Fleischs müssen durchschnittlich acht Kilogramm Getreide verfüttert werden. Wertvolles Korn wird nicht mehr zur Ernährung von Menschen, sondern zum Füttern von Fleischtieren verwendet.



Inzischen ist im übrigen bereits bekannt, dass nicht der Einsatz von Gentechnik zu besseren Ernten führt, sondern die Rückkehr zu alten - an die jeweilige Umgebung seit Jahrtausenden angepasste - Pflanzen und Anbautechniken bzw. neuer - aber alter, weil nur aus anderen Klimazonen - Pflanzen und ANbautechniken, die an das jeweilige neue Klima angepasst sind.
Hier nur ein Beispiel
http://abenteuerforschung.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7554931,00.html

Das Geheimnis der Terra Preta
Holzkohle sorgt für fruchtbare Böden................ein neues Forschungsprojekt zur Düngung nährstoffarmer Böden mit Holzkohle - ein Verfahren, das am Amazonas (wieder-)entdeckt wurde.......Forscher haben im Amazonasbecken lokale Vorkommen von schwarzer, nährstoffreicher Erde gefunden - Terra Preta wird sie von den Brasilianern genannt. Ihre Entstehung war lange ein Rätsel. Heute weiß man: Die "schwarze Erde" wurde vor einem halben Jahrtausend von Menschen gemacht. Das Besondere an ihr ist, dass sie Holzkohle enthält - verkohlte Pflanzenreste, die den Boden so ertragreich machen............





Ich finde übrigens die Argumente "weil es mir schmeckt" und " sonst gehen Arbeitsplätze verloren" nicht überzeugend.
Im Gegenteil. Das Arbeitsplatzargument ist ein Totschlagargument, das gern und oft und überall angeführt wird. Gäbe man dem nach, wären jegliche Veränderungen ausgeschlossen.
"Weil es mir schmeckt", hmm, welch Geschrei es wohl gäbe, wenn ich sagen würde, ich esse Katzen, weil sie mir schmecken, oder Wellensittiche. Welche Geschrei es wohl gäbe, zöge ich in Erwägung ein Auto zu erwerben, dass 30 Liter auf 100 km verbraucht, nur weil mir das Auto Spaß macht? Ich ich ich ich will will will will................so einfach ist das nicht. Wir haben auch Verantwortung zu tragen für Mensch, Tier und Umwelt und dass kann auch heißen, auf etwas verzichten zu müssen.




Gruß

Leya


P.S.:

von: Billa am 25.04.2009 22:59:46
Ein anderer Aspekt ist leider, dass das Fleisch vom Bio Bauern oft viel teurer ist und die Großkonzerne diese eben kaputt machen.


Nicht die Großkonzerne machen das, sondern der Verbraucher, der immer mehr mehr mehr Fleisch immer biliiger billiger billiger haben will.



Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.04.2009 03:31.

anniidol

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Beiträge: 3173

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von anniidol am 26.04.2009 00:59

bedeutet eigentlich Bio-Bauer artgerechte Tierhaltung ?

"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)

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SabineS

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Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von SabineS am 25.04.2009 23:14

Ein anderer Aspekt ist leider, dass das Fleisch vom Bio Bauern oft viel teurer ist und die Großkonzerne diese eben kaputt machen.


Hallo Billa,

das stimmt leider auch! Wenn allerdings immer mehr Leute nachziehen würden und Ware kaufen würden, wo die Tiere artgerecht gehalten werden, dann stellen sich die Großkonzerne auch um, da sie ja ihre Kunden behalten wollen.

Ich will jetzt nicht am Thema vorbeireden und mich auch nicht als "Besserwisser" aufführen.
Ich wollte nur noch was zu den Nerven bei Pflanzen schreiben, weil mich das einfach fasziniert. Hier habe ich etwas Interessantes gelesen:

http://www.stern.de/wissenschaft/natur/:Pflanzenneurobiologe-Pflanzen/602051.html

Ob man das jetzt wirklich alles für "bare Münze" nehmen kann, wagen ich allerdings zu bezweifeln; ich denke aber, die Ansätze stimmen schon. Aber dafür, denke ich, sollte man, wenn Interesse besteht, einen anderen Thread eröffnen.

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2009 23:16.

Billa

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Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von Billa am 25.04.2009 22:59

Aber wenn man direkt beim Bio-Bauern kauft, der auf eine artgerechte Haltung achtet, dann kann man schon sicher sein, dass es auch stimmt.


Da geb ich Sabine Recht, wenn wir darauf achten woher das Fleisch kommt, machen wir schon viel wett!
Ein anderer Aspekt ist leider, dass das Fleisch vom Bio Bauern oft viel teurer ist und die Großkonzerne diese eben kaputt machen.

L.G. Billa
"Glaube versetzt Berge und Wissen rückt es wieder an seinen Platz."
(Wolfgang Möcker)

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SabineS

53, Weiblich

Beiträge: 1395

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von SabineS am 25.04.2009 22:51

Hallo Anniidol,

da gebe ich Dir Recht. Im Geschäft kann ich halt nur glauben, was auf der Packung steht. Aber wenn man direkt beim Bio-Bauern kauft, der auf eine artgerechte Haltung achtet, dann kann man schon sicher sein, dass es auch stimmt. Bei Pflanzen muss ich ja auch irgendwie darauf vertrauen, wenn ich biologisch angebaute Pflanzen oder Früchte kaufen möchte.

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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anniidol

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Beiträge: 3173

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von anniidol am 25.04.2009 22:46

woher weißt du/man denn wie die tiere da gehalten werden, wo das fleisch herkommt, dass du/man kauf(s)t ? ich meine wenn ich im geschäft darauf zu achten versuche u. lese woher das fleisch kommt, bzw frage u. es heißt dort: hof soundso - als beispiel; woher soll ich dann wissen was das für ein hof ist oder ob es nicht doch eine fabrik ist oder so.

"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)

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SabineS

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Beiträge: 1395

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von SabineS am 25.04.2009 22:45

das hat nur unwesentlich andere Gründe, liebe Sabine. Z.B. schonmal was von Photosynthese u.a. gehört ?
Und "Allesesser-Gebiss" ??? Ich denke wir sind nicht mehr in der Steinzeit u. auch das menschliche Gebiss wird sich verändert u. angepasst haben.


Hallo Anni-Idol,

selbstverständlich habe ich von Photosynthese gehört bzw. in der Schule gelernt. Aber woher "wissen" dann die Pflanzen, wo das Licht ist? Nämlich über die Nerven, die sie haben! Das ist auch der Grund, warum manche Pflanzen auf Berührung reagieren. Pflanzen haben Nerven, wenn auch nicht so wie bei uns. Die Photosynthese ist lediglich der biochemische Ablauf, der durch das Chlorophyll und Sonnenlicht in Gang gesetzt wird.

Im übrigen hat sich auch unser Gebiss nicht von einem "Alles-Esser-Gebiss" nicht zum Vegetarier-Gebiss umgewandelt. Es ist immer noch das Gleiche, wie es die Menschen - der homo sapiens - bereits in der Steinzeit hatten. Da hat sich kaum was geändert.

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2009 22:47.

SabineS

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Beiträge: 1395

Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!

von SabineS am 25.04.2009 22:31

Jeder Fleischesser ist verantwortlich für die katastrophalen Haltungs- und Tötungsbedingungen.


Hallo Leya,

das finde ich einen ziemlich heftigen Angriff von Dir! Man kann zwar anderer Meinung sein, dann aber bitte, ohne diejengen, die Fleisch essen, anzugreifen. Es ist so einfach nicht wahr und ich finde diese Worte gerade für mich als Tierfreund auch sehr verletzend! Man kann sehr wohl drauf achten, woher das Fleisch kommt und wie die Tiere gehalten werden.

LG, Sabine S


Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2009 22:34.
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