Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
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Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von RedCow am 24.04.2009 16:07Halli-Hallo!
Ich hab hier jetzt mal in diesen Thread reingesehen und tu hier auch mal meine Meinung kund:
Da gebe ich Esther absolut recht!
Das hat uns unsere Mutter von kleinst auf eingebläut, kein Spielen mit dem Essen, wenn Geflügel zubereitet und eingerieben wird, dann streichelt es meine Mutter förmlich und wir sprechen zwar kein Gebet beim Tisch, aber früher hat jeder von uns Kinder das Tier vor der Zubereitung gesehen und sich 'Bedanken' müssen, dass es für uns gestorben ist, und noch heute entfährt mir oft ein lautes Danke.
Ich bin ebenfalls Tierfreund, wir haben oft Tiere aus dem Wald/aus Nestern aufgenommen und sie aufgezogen, angeschossene Rehe zum Tierarzt gebracht und sie von ihrem Leiden erlöst.
Aber wenn mir Fleisch schmeckt (in meinem Fall fast ausschliesslich Geflügel, da ich es auf Grund des Rheumas nicht mehr beissen kann), wieso soll ich darauf verzichten?
Jeder darf und soll sich doch bitte so ernähren wie er will, ich bin durch meine Lactoseintoleranz sowieso schon eingeschränkt, da möcht ich das bisschen Essen schon noch geniessen. Was ich nicht verstehe: die 'Allesesser' sind meist viel toleranter als die Veganer/Vegetarier, 'zwangsbeglücken' lass ich mich sowieso nicht.
Ich hatte auch auch eine Phase, wo ich so gut wie kein Fleisch runter brachte, weil mir die Tiere so leid taten, aber wie Esther auch schon argumentierte:
Man kann ja ausserdem darauf achten, welches Fleisch und woher man es kauft, und muss nicht die ungarische Mastgans kaufen. Zudem sollte man ja ein GESUNDES MASS an Fleisch zu sich nehmen und es nicht jeden Tag tonnenweise in sich reinschaufeln.
Liebe Grüße,
Sarah Maria
Lupis in Österreich auf Facebook
oder bei Interesse an Treffen etc. Mail an: lupizentrale (a) gmail.com
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von mmair am 24.04.2009 09:54Ich zweifel das es kein Verhungern mehr geben wurd. Das Planet hat nicht genugend Flache alle Menschen mit Pflanzliches ernahrung zur versorgen. Dafur gibst auch nicht genugend frisches Wasser. Ein großes problem sind in Länder wo der Getreidebau (ie. Desert) nicht möglich sind, auch wenn wir irgandwo anders das züchten kann ist der Problem der Transport (weider mehr CO2, und Geld usw. muss produziert) Der einziger möglichkeit sagen viele Forscher sind mehr Genetecknik in der Agrikultur einzusetzen (Pflanzen das mehr Früchte haben ohne mehr platz brauchen, oder mit weniger wasser überleben usw...) Ist das für dich auch akzeptable?
Natrürlich wurden viele Tierarten nicht mehr exsistieren, da die auf der Menschlichen Zücht angewesen sind (ie. breits domestiziert) und auch Wildtierarten wurden sie kein platz mehr finden (oder nahrung) wenn wir für unser "Welt Garten" jeden freies flachen benötigen, und glaubst du wirklich das keine mehr ein tier tötet wenn es in sein Gemusebau eindringt?
Nehm bitte der Rosabrillen ab.................
LG
Monique
Man muss das Beste hoffen, das Schlimmste kommt von ganz alleine.
Having Lupus wouldn't be so annoying if it weren't for the advice of other people.
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von Esther am 24.04.2009 08:52das da die wirtschaft nicht zusammenbricht und tra-la-la... alles rosa wird - und alle essen vegan ... und
ach nö !!!!
ABER ich finde es schlimm - WIE die produkte JETZT produziert werden. We Feet The World sagt ja alles !!!
oje - das ist nicht meine meinung.
mag sein. es gibt ja ohnehin fast keine arbeitslosen. und dann sind halt einige mehr - aber die sind dafür gesund und vegan
oje. gar nht meine meinung !!!
Schweinemästerei lohnt sich nicht mehr, Milchviehwirtschaft auch nicht. Aber der Markt für Bioprodukte boomt, Deutschland produziert lange nicht genug. Hier kann der (hoffentlich bald ehemalige) Schweinemäster und Milchbauer seine rentable Zukunft finden.
ja also da geb ich dir recht !!!!!
Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von Leya am 24.04.2009 08:14Hallo,
danke Esther für den Link, denn er beinhaltet auch die Information, dass die dort abgebildete Pyramide inzwischen kritisiert wird.
Und er beinhaltet auch den Hinweis auf die
Healthy Eating Pyramid, die die Harvard School of Public Health entwickelt hat.
Na, und wie sieht die wohl aus?
Guckt mal hier:
http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/what-should-you-eat/pyramid/
große Abbildung hier:
http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/files/Healthy-Eating-Pyramid-handout.pdf
Die würden dann ganz einfach die veganen Produkte verarbeiten / vertreiben.
Bitte?! Immerhin bräuchte dann kein Mensch mehr zu hungern. Das ist doch wohl toll, oder!?
Viele alte Berufe sind auch längst verschwunden und kein Hahn kräht mehr danach.
http://www.misstilly.de/neuer_artikel+M53dd4dbe865.html
Ich gebe ein hier auch noch ein anderes Beispiel.
Schweinemästerei lohnt sich nicht mehr, Milchviehwirtschaft auch nicht. Aber der Markt für Bioprodukte boomt, Deutschland produziert lange nicht genug. Hier kann der (hoffentlich bald ehemalige) Schweinemäster und Milchbauer seine rentable Zukunft finden.
Gruß
Leya
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von Esther am 24.04.2009 07:42ich wollte jetzt mal kurz daran erinnern:
Ernährungspyramide
ich glaube nicht - dass alle Ernährungswissenschaftler unrecht haben
(obschon diese pyramide jahrelang falsch war.... )
frag mich grad .... wenn ALLE menschen vegan essen würden - - - da würde die wirtschaft gänzlich zusammenbrechen. oder nicht ?? viele berufszweige wären weg. viehbauern - milchbauern - etc......... metzger, molkerei, usw.
stell ich mir schlimm vor. schlimmer als alles bisher dagewesene auf erden.
ob das der richtige weg wäre ?
na ja.
esther
Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von Leya am 24.04.2009 06:48Nur mit dem Unterschied, dass der Storch sich nicht von Pflanzen ernähren kann.
Der Mensch schon.
Auf diese Idee ist hier noch niemand gekommen.
Aber - wenn auch ganz anders als Du denkst - es stimmt.
Und zwar in dieser Kette:
Mensch will Fleisch, Tier für Fleisch muss gefüttert werden, Futter muss angebaut werden, Anbauflächen von Soja im brasilianischen Regenwald bzw. auf den Flächen von denen er gerodet wurde, durch Vernichtung dieser Regenwaldflächen Vernichtung von Nahrung und Lebensraum der dort vorher lebenden Tiere.
Noch mehr aus dieser Ursachenkette?
Mensch will Fleisch .............Rodung des Urwaldes, dadurch Entstehung riesiger Mengen CO2, ...ach, lest am besten gleich hier:
Klick
http://www.abendblatt.de/daten/2008/02/27/852578.html
Gruß
Leya
//Edit: Greenpeace-Link aktiviert. LG Karen
Tinka
Gelöschter Benutzer
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von Tinka am 24.04.2009 05:31Frisst ein Storch einen Fisch, dann ist dieses Tier auch tot.
Falls jemand auf die Idee kommen sollte, wir würden den Tieren das Futter wegnehmen, frage ich mich, wovon sollen wr uns dann ernähren? Pflanzen dürfen wir nicht essen, weil die auch eine Seele haben - ok, kehren wir zum Kannibalismus zurück...
Btw. ich liebe Tiere, habe auch eine Katze, aber esse auch gerne ab und an ein Stück Fleisch.
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von Leya am 24.04.2009 05:27@ Kerlchen
Na, Du bist ja putzig.
Ich dachte nicht an den Konflikt eines Veganers, der seinem Haustier Fleisch gibt (geben muss).
Der Konflikt kann ja auch kaum gelöst werden, indem Du weiter Fleisch ist.
kerlchen
Gelöschter Benutzer
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von kerlchen am 24.04.2009 03:36@Leya:
Gegensteuern tu ich doch, wg Dir. Deinen Konflikt mit den Tieren ignorier jetzt mal nicht.
LG Harald
Re: Tierfreund & Fleischesser - ein Widerspruch?!
von Leya am 24.04.2009 03:00Das ist doch wohl ein Witz, oder?
Der Konsument / Wähler wäscht seine Hände in Unschuld?!
Natürlich schadet es dem Tier, denn das ist dann tot.
Und Dir auch:
Ernährungstherapie wurde in der Rheumatologie lange Zeit als Außenseitermethode belächelt. Das hat sich geändert. Mittlerweile ist die Wirkung von Nährstoffen auf Entzündungen bewiesen. Der Nutzen einer Ernährungsumstellung ist in Studien belegt. Diese Erkenntnisse setzen sich zunehmend in Klinik und Praxis durch. ............Für die Ernährung bedeutet das, Fleisch, Wurst und tierische Fette weitgehend zu meiden.......
http://www.aerztezeitung.de/suchen/default.aspx?query=Lupus&sid=530983
Du bist nicht als rassistisch bezeichnet worden. Ich habe geschrieben, dass es rassistisch ist, wenn man sich als Tierliebhaber bezeichnet und nur einige Tiere liebt, andere aber tötet bzw. töten lässt (damit man sie essen kann).
Die Indianer in Amerika mögen ein besonderes Thema, weil entwurzelt, sein. Aber zu behaupten, sie würden jetzt saufen und Diabetes haben, nur weil sie keine Büffel mehr essen können, erscheint mir doch sehr abwegig.
Wenn es überall so idyllisch wäre, wie angeblich in Winona, könnten nicht so viele Menschen Fleisch essen. Wo kommt wohl die Bezeichnung Factory-Farms her? Na? Ja, aus den USA.
Hier, auf dieser Karte, kann man sehen, wie viele es in den USA gibt
http://www.factoryfarmmap.org/
Ja, nicht wahr, denn diese Katastrophe würde bedeuten, dass niemanden auf dieser Erde mehr hungern müsste. Das ist wirklich nicht auszudenken.
Aber ist ja viel einfacher und vor allen Dingen auch moralisch vertretbarer, Getreide, das man Menschen zu essen geben könnte um sie vor dem Hungertod zu bewahren, an Tiere zu verfüttern und diese Tiere dann von -oh, hier fällt mir grad ein Adjektiv ein, dass man im TV mit einem "PIIEEP" versehen würde - von Menschen in den reichen Ländern essen zu lassen.
@ Kerlchen
Gerade wenn Dir Menschen so wichtig sind, musst Du doch die Augen aufmachen und feststellen, was der ungezügelte Fleischkonsum an Zerstörung anrichtet, und gegensteuern.
Gruß
Leya

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