Trennung ?
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Re: Trennung ?
von Sunflower am 13.10.2009 19:47Vielleicht eine kleine Inspiration?
Der Einzige, der mich wirklich liebt,
das ist mein Hund, der so viel gibt.
Er hält zu mir und gibt mir Kraft.
Ein Mensch hat das noch nicht geschafft.
Mein Hund ist freundlich, nie gemein,
benimmt sich niemals wie ein Schwein.
Ihm kann ich jederzeit vertrauen,
auf seine Treue kann ich bauen.
Er ist nie launisch, immer ehrlich,
für mich zum Streicheln unentbehrlich.
Er schielt auch nicht auf Gut und Geld.
Er ist`s, der immer zu mir hält!!!
von Ingelore Jebens
LG
Sabine
Edit: Autor hinzugefügt
LG Dani
Re: Trennung ?
von dakotadance am 13.10.2009 18:34Danke für Eure lieben Zeilen.
Ja, ich allein muß entscheiden und keiner wird mir sagen wie ich mich entscheiden soll. Aber ich glaube es muß eine Entscheidung her sonst wird es mir nie besser gehen.
Nächste Woche werde ich mir einige Wohnungen ansehen, in meinem alten Wohngebiet. Ich freu mich drauf.
Ich weiß noch nicht ob ich mit ihm darüber rede oder ich in einer Nach- und Nebelaktion ausziehe.
@Heike, wenn ich mal Kraft habe, rufe ich Dich an. Irgendwann sehen wir uns wieder.
Das höchste Glück der Erde liegt auf dem Rücken edler Pferde,doch am schönsten ist es auf der Welt,wenn der Reiter runterfällt.
Re: Trennung ?
von CMarina am 12.10.2009 11:34Liebe Daktoadance!
Ich wünsche Dir viel Kraft dafür die für Dich richtige Entscheidung zu fällen!
Es geht um Dich und Du musst Dich wohlfühlen!
Deshalb hör' ganz genau hinein in Dich und triff dann eine Entscheidung. In der Tagesklinik (toll, dass das geklappt hat!) kannst Du ja auf professionelle Unterstützung und Hilfe zählen.
Alles Gute für Dich!
CMarina
?Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.? - Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph 
?Musik ist unter den Künsten die komplizierteste, aber die mächtigste - vergleichbar etwa dem Flugzeug unter den Verkehrsmitteln.? - Christoph Rueger (*1942), dt. Musiktheoretiker u. Hochschullehrer, Berlin
Re: Trennung ?
von sungmanitu-wakan am 12.10.2009 09:54@ Dani
Was bitte soll daran wirr sein? Genau das hatte ich gerade gedacht beim Thread lesen. Und meine Gedanken sind NIE
wirr

Hallo Grit
Ich schicke dir mal ne große Portion Kraft rüber und drücke dir alle Daumen.
Liebe Grüsse Susanne
Erst habe ich gemerkt, daß es so ist -
und dann habe ich begriffen warum es nicht anders sein kann.
Und doch will ich das es anders wird!
Tucholsky
Re: Trennung ?
von Dani am 11.10.2009 22:27Naja, wenn er Dich liebt, dann würde er auch ein angebotenes Paargespräch annehmen. Die Erfahrung, die ich in der Klinik gemacht habe bzw. bei anderen mitbekommen habe war, dass viele "gesunde" Partner erst gar nicht verstanden haben, warum seine Frau/ihr Mann überhaupt in der Klinik ist und was so ein Paargespräch bringen sollte.. Die Paargespräche sind dann aber meistens sehr positiv verlaufen. Also der "gesunde" Partner konnte besser verstehen. Das setzt dann aber natürlich Bereitschaft voraus. Und wenn die Dein Freund nicht hat..
Und wenn Du Dir wirklich sicher bist, dass Du für Deinen Freund nie wieder mehr als ein "Ich mag ihn" fühlen wirst, dann ist die Entscheidung "eigentlich" klar.
Nur scheinst Du ja doch noch etwas unsicher zu sein, sonst würdest Du das Thema nicht hier rein setzen, oder?
Auf jeden Fall solltest Du Dich nicht trennen, nur weil die Therapeuten und/oder Mitpatienten das sagen.
Das musst ganz alleine Du entscheiden.
Immerhin weisst Du schon, dass Du so nicht weitermachen willst. Entweder Du gibst Deinen Gefühlen noch eine Chance oder eben nicht. Für ersteres muss Dein Freund natürlich auch bereit sein und auch was ändern wollen. Aber wenn er es nicht will und Du so nicht weitermachen willst, dann gibt es nur eine Lösung, so schwer sie auch ist..
Hör in Dich rein, was sagt Dein Bauch. Lass den Verstand außen vor.
Ich weiß nicht, ob ich Dir jetzt hilfreich war oder ob das zu wirr war.. Du kannst mich aber auch gerne anrufen.
Liebe Grüße
Dani
Das ganze Leben ist ein Irrenhaus und das Forum ist die Zentrale! 
Kasandra
Gelöschter Benutzer
Re: Trennung ?
von Kasandra am 11.10.2009 19:01Hallo
Ich war in der selben Situation wie du ( nur verheiratet) ich war auch in Reha und dort ist mir erst klar geworden was ich wirklich will und was ich wirklich brauche bzw.nicht brauche.
Ich habe auch Jahrelang darum gedruckst soll ich oder soll ich nicht und diese Jahre waren verloren, auch gesundheitlich.
Trenn dich wenn du ihn nicht mehr liebst dann hat es wohl keinen Sinn mehr. Zieh einen Schlussstrich basta.
Mein Ex hat auch immer so Machosprüche an den Tag gelegt und ich hab's geschluckt. Glaub mir jetzt nicht mehr.
Wünsch dir alles gute
Stella
Gelöschter Benutzer
Re: Trennung ?
von Stella am 11.10.2009 15:38Hallo,
das ist sicher eine schwere Entscheidung. Mir ging es 2006 so. Allerdings nach einer 18jährigen Beziehung. Ausschlag gebend war bei mir der Satz der Ärzte :" Wir können ihnen Medikamente geben und Therapien verordnen wie wir wollen. Das wird alles nix nützen, wenn sie ihr Leben nicht umstellen!" Damit war mein Problem meiner damaligen Partnerschaft gemeint. Damals war ich auch gerade in der Klinik,der Abstand und die Möglichkeit meine Gedanken für mich alleine zu ordnen, waren sehr wichtig. Ich dachte dann nur: jetzt oder nie.. und hab mich selber geschnappt und los... war schwer aber machbar...auch wenn man das erst gar nicht für möglich hält!
Ich habe meinen Traummann gefunden und er trägt mich und meine Krankheit voll und ganz mit.
Das mit dem Hund finde ich unglaublich. Wir haben selber 3 große Hunde im Haus und ich weiß was du meinst. Aber niemals einen Hund wegen einem Partner... nee neee..dann ist es nicht der richtige Partner. 
Viel Glück!
Gruß Stella
Silvia
Gelöschter Benutzer
Re: Trennung ?
von Silvia am 11.10.2009 14:54Hallo Dakotadance,
ja, das sind einschneidende Entscheidungen und die Gefühle fahren mit einem Achterbahn. Ich wünsche dir klärende Gedanken, Hände die dich halten und Menschen, die dich bei der Entscheidung begleiten. Du wirst das richtige Tun und dich in deinem Leben wieder wohler fühlen. Das wünsche ich dir.
Die Trauerbewältigung ist wirklich ebenfalls keine leichte Sache. Ich vermisse nun ebenfalls schon meine Eltern ein halbes Jahr. Manchmal ist es für mich schon so lange her und manchmal meine ich, es wäre gestern gewesen. Ich vermisse ihre Nähe, die Geborgenheit, ihren elterlichen Rat usw. Dennoch weiß ich, dass sie auch vom Leiden befreit wurden.
Ich hole mir oft Fotos heraus und erfreu mich- wie Heike es geschrieben hat- an gemeinsame Erlebnisse/Urlaube. Dann kullern Tränen- vor Wehmut und vor Freude, diese Zeit mit ihnen so erlebt zu haben.Ich denke, wir müssen uns Zeit zum trauern lassen und unsere Trauer zulassen.
Unsere Erkrankung immer anzunehmen, ist alles andere als leicht. An manchen Tagen kann ich es und an anderen Tagen könnte ich verzweifeln.Wir wissen, dass wir Stress meiden sollen, aber auch das gelingt mir nicht immer, weil ich keinen Knopf zum abschalten habe.
Ich wünsche dir einfach für die kommende Zeit viel Kraft und Geduld mit dir.Mögen die Ärzte dir helfen und ich wünsche dir, dass du diese Hilfe auch annehmen kannst.
Sei lieb gegrüßt
Silvia
Re: Trennung ?
von Billa am 11.10.2009 14:12Hallo,
ich kann dir keinen so rechten Rat geben, du mußt dich selbst entscheiden, aber wie ich das so lese, denke ich hast du dich schon entschieden.
Tiere sind etwas wundervolles für den der Tiere mag, ich könnte mir ein Leben ohne Tiere auch nicht vorstellen, aktzeptiere aber Menschen die keine Tiere mögen, nur wenn man damit zusammenleben will, klappt das häufiger nicht.
Den Verlust eines Elternteils zu ertragen ist schwer, meine Eltern verstarben 1995 und 1996 und es vergeht kein Tag wo ich nachdem warum frage, aber ich denke mit der Zeit erträgt man es etwas leichter.
Ich wünsche dir 
Glücksbringer GB Pics
bei all deinen kommenden Entscheidungen!
L.G. Billa
"Glaube versetzt Berge und Wissen rückt es wieder an seinen Platz."
(Wolfgang Möcker)
Pretender
Gelöschter Benutzer
Re: Trennung ?
von Pretender am 11.10.2009 14:05Hallo Grit,
ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit! 
Es ist nicht leicht mit dieser Krankheit umzugehen. Für mich sind alle positiven Erlebnisse wichtig und negative Dinge lasse ich nicht mehr so stark an mich heran. Ich habe kein Rezept, aber im Büro gelingt es mir jeden Tag besser. Ich erfülle mir Wünsche, die ich schon lange gehegt habe und setze mich selbst nicht mehr so unter Streß. Die Krankheit ist da, es wird mir jeden Tag bewußt, wenn meine Knochen weh tun oder ich total erschöpft bin. Du findest sicher einen Weg und ich hoffe, daß die Hilfe für Dich die Richtige ist.
Ich kämpfe wie Du mit der Trauer um einen Elternteil. Meine Mama fehlt mir in so vielen Situtationen, daß ich oft traurig bin oder mir die Tränen laufen. Zu dem Verlust kommt noch die Sorge um den Zurückgebliebenden, der ja auch trauert und allein ist. Die Leidenszeit meiner Mutter war lang und ich sehe sie auch noch oft da liegen und leiden. Ich versuche dann die anderen Zeiten zu sehen, was wir zusammen erlebt haben, wie stark sie war, wie gern sie gelacht hat, wie oft sie mich unterstützt hat und dann bekomme ich ein Lächeln auf dem Gesicht.
Du hast mir in Berlin schon erzählt, wie es um Deine Partnerschaft steht. Ohne einen Partner, der auch für die Krankheit Verständnis aufbringt und einen unterstützt, ist das Ganze sehr schwer. Wenn man stattdessen andere Menschen hat, die einen auffangen, geht es. Ich kann Dir nur raten, es für Dich abzuwägen. DU mußt es entscheiden!
Ich würde Dich gern mal wieder treffen und vielleicht schaffen wir das auch. Du kannst mich auch gern anrufen! Du hast doch meine Rufnummer noch? 
Lieben Gruß Heike
Antworten

