Ich brauch mal eure Hilfe , klassiche,Adventsgedichte & Weihnachtsgedichte
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Re: Ich brauch mal eure Hilfe , klassiche,Adventsgedichte & Weihnachtsgedichte
von RedCow am 25.11.2009 21:32- Weihnachtslied -
(Theodor Storm)
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern hernieder lacht;
Es brennt der Baum, ein süß' Gedüfte
Durchschwimmet träumerisch die Lüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muss ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.
- Der Bratapfel -
(Volksgut aus Bayern)
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
- Altes Kaminstück -
(Heinrich Heine)
Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, still vertraut.
Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Wasserkessel
Längst verklungne Melodien.
Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu Mut.
Dämmernd kommt heraufgestiegen
Manche längst vergessne Zeit,
Wie mit bunten Maskenzügen
Und verblichner Herrlichkeit.
Schöne Frauen, mit kluger Miene,
Winken süßgeheimnisvoll,
Und dazwischen Harlekine
Springen, lachen, lustigtoll.
Ferne grüßen Marmorgötter,
Traumhaft neben ihnen stehen
Märchenblumen, deren Blätter
In dem Mondenlichte wehen.
Wackelnd kommt herbei geschwommen
Manches alte Zauberschloss;
Hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter, Knappentross.
Und das alles zieht vorüber,
Schattenhastig übereilt -
Ach! da kocht der Kessel über,
Und das nasse Kätzchen heult.
Weinachten einst und jetzt
Als ich ein Kind noch gewesen
das ist schon lange her,
da war Weihnachten noch ein Erlebnis,
ein Märchen und noch vieles mehr.
Es gab nur kleine Geschenke,
denn wir waren nicht reich,
doch die bescheidenen Gaben,
kamen dem Paradiese gleich.
Da gab es Äpfel und Nüsse,
mitunter auch ein paar Schuh
und wenn die Kasse es erlaubte
ein kleines Püppchen noch dazu.
Wie war doch das Kinderherz selig
für all diese herrliche Pracht
und es war ein heimliches Raunen
um die Stille heilige Nacht.
Dann wurde ich größer und älter
und wünscht mir das und dies,
ich hörte auf ans Christkind zu glauben
und verlor dabei das Paradies.
Dann kam der Krieg mit all seinen Leiden,
mit Hunger und mit Not,
da wurden wir alle bescheiden
und dankbar für ein Stückchen Brot.
Wir alle wurden da Kleiner
und nur ein Wunsch hatte die Macht
wir wollten vereint sein mit unseren Lieben
in der stillen heiligen Nacht.
Doch der Wunsch erfüllte sich selten,
denn die Väter und Männer und Brüder,
lagen draußen und hielten Wacht
und wir waren einsam und weinten
in der stillen heiligen Nacht.
Als dann der Krieg war zu Ende
wuchs eine neue Jugend heran
und die hatten auch Ihre Wünsche
an den lieben Weihnachtsmann.
Nur waren die nicht klein und bescheiden,
denn der Wohlstand kam ins Land,
die Wünsche wurden größer und größer
und das Schenken nahm überhand.
Nun wird gewünscht und gegeben
und keiner fragt nach dem Wert,
denn vergessen sind Krieg und Armut
und die Stunden am einsamen Herd.
Aus dem schönsten der christlichen Feste
hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht,
er wünscht sich vom Besten das Beste
und vergisst dabei den Sinn der Heiligen Nacht.
Je nachdem, ob bei euch das Christkind oder der Wihnachtsmann verbreitet ist:
- "Vom Christkind" -
Anna Ritter (1865-1921)
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!
Lupis in Österreich auf Facebook
oder bei Interesse an Treffen etc. Mail an: lupizentrale (a) gmail.com
magie
Gelöschter Benutzer
Re: Ich brauch mal eure Hilfe , klassiche,Adventsgedichte & Weihnachtsgedichte
von magie am 25.11.2009 21:21Hallo Claudia
Advent, Advent ein Lichtlein brennt,
erst eins, dann zwei, dann drei dann vier und wenn die fünfte Kerze brennt
dann hast du Weihnachten verpennt..
Ich kenne noch den Karpfen Ferdinand und den kleinen Lord.
Ich hoffe Ich konnte helfen aber ich suche für Dich
MAgie
Re: Ich brauch mal eure Hilfe , klassiche,Adventsgedichte & Weihnachtsgedichte
von Billa am 25.11.2009 21:04Hallo Claudia,
verschiedene Weihnachtsgeschichten
auf dieser Seite gibt es viele verschiedene Weihnachtsgeschichten, auch welche, die nicht so bekannt sind.
Hoffe du findest was schönes!
L.G. Billa
"Glaube versetzt Berge und Wissen rückt es wieder an seinen Platz."
(Wolfgang Möcker)
Re: Ich brauch mal eure Hilfe , klassiche,Adventsgedichte & Weihnachtsgedichte
von fr.maus am 25.11.2009 20:47Mir fällt die Geschichte von der Weihnachtsgans Auguste ein.
L.G.Anke
Ich brauch mal eure Hilfe , klassiche,Adventsgedichte & Weihnachtsgedichte
von sauselinchen am 25.11.2009 20:38Hallo zusammen ,
ich brauch mal eure Hilfe , ich brauche klassiche Advents & Weihnachtsgedichte .
So um 1920 - 1950 ( für meine Arbeit im Altenheim )
Nur fällt mir grad nicht viel ein, also Knecht Ruprecht , Advent Advent , Die Weihnachtsmaus , daß isses .
Dann kommt nichts mehr .
Könnt ihr mir vielleicht ein paar nennen ?
Dann könnte ich sie mir im Internet besorgen .
Schon jetzt , vielen lieben Dank .
LG Claudia
"" Herr , gib mir die Gelassenheit Dinge anzunehemn ,die man nicht ändern kann. "


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