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Re: AKTUELLES über die Schweinegrippe
from Kaffeejunkie on 11/16/2009 10:05 AM(...Grippe........sehr krank ----- Impfung....Schub....sehr krank)
Die gleichung stimmt nicht.
wenn kein schub durch schweinegrippe --> dann auch kein schub durch impfung (die toten virenbruchstücke sind wesentlich weniger immunogen als die *echten, lebenden* viren!)
ODER wenn schub durch impfung (weil das immunsystem vllt. doch auf die bruchstücke extrem reagiert) --> dann erst recht und sehr viel schwererer schub durch echte erkrankung (weil das immunsystem dann *noch* extremer reagiert)
also: impfung --> schub, aber keine (!) grippe dazu --> sehr krank
und: grippe --> sehr schwerer schub PLUS DAZU NOCH die grippe (!) = doppelt krank --> sehr sehr krank
@Kiebitz
Aber auch in deiner Gleichung fehlen entscheidende Faktoren, nämlich die Adjuvanzien und Konservierungsstoffe (Squalen, Thiomersal) in den Impfstoffen und die Tatsache, dass die max. prognostizierte Durchseuchungsrate bei ca. 30 % der Bevölkerung liegen wird. D.h. die Wahrscheinlichkeit, nicht infiziert zu werden, ist deutlich höher (70 %), als infiziert zu werden.
Meiner Meinung nach ist das gefährlichste an der sog. Schweinegrippe sowieso die Panik, die absichtlich heraufbeschworen wird.
Die durch Medien, Politik und Wirtschaft (Pharma) erzeugte Angst führt zu Stress. Stress schwächt das Immunsystem, ein schwaches Immunsystem ist anfälliger für Krankheiten.
Kaffeejunkie
Re: Würdet Ihr Euch gegen die Schweinegrippe impfen lassen?
from Kaffeejunkie on 11/16/2009 09:29 AMAIDS Patienten werden nicht mit Medikamenten immunsuprimiert. Aber das steht da auch nirgends. Das hast du da hineininterpretiert, weil es für dich normal ist.
Das Wort Suppression bedeutet: Inaktivierung, Unterdrückung, Zurückdrängung
Im medizinischen Sinne ist eine Suppression des Immunsystems entweder
a) durch eine Erkrankung oder
b) durch ärztliche Intervention (medikamentös)
bedingt.
Im Falle von AIDS also durch die Erkrankung selbst.
Kaffeejunkie
Re: Frage zu Methotrexat
from Kaffeejunkie on 11/05/2009 10:00 PMnehme Rhododendron C6
Was ist das denn, also ich meine wie das wirkt oder auf welche Beschwerden; Symptome, Einsatzgebiete usw. ?
Die Frage läßt sich so - wie du es dir vermutlich wünscht - nicht beantworten. Es gibt in der Homöopathie zwar für viele Mittel "häufige Einsatzgebiete", aber eine Indikation, wie bei allopathischen Mitteln gibt es so in der Form nicht.
Die Homöopathie bedeutet "Ähnliches mit Ähnlichem Heilen". Im Grunde wird also ein Stoff (pflanzlich, Tierisch, mineralisch etc.) gesucht, der bei einem Gesunden die Symptome hervorruft, die beim einem Erkrankten vorliegen.
Hier ein sehr vereinfachtes Beispiel:
Homöopathisches Mittel Allicum cepa (Zwiebel)
Wohl jeder kennt es, wie die Nase anfängt zu laufen, die Augen tränen, wenn man Zwiebeln schneidet. Wenn jetzt jemand an genau diesen Symptomen leidet, ohne Zwiebeln geschnitten o.ä. zu haben, dann wird evtl. dieses Mittel als passend für die Symptome angesehen.
Das war jetzt, wie gesagt, stark vereinfacht dargestellt. In der klassischen Homöopathie geht es aber noch viel tiefer. Es werden die gesamten Symptome, Modalitäten etc. eines Erkrankten aufgenommen (Repertorisation). Hierzu gehören z.B. auch die seelische Verfassung, psychische Symptome, Informationen über Art der Beschwerden, wann sie sich verstärken, verbessern, zu welcher Zeit sie auftreten und vieles mehr.
Daher gibt es sowas wie in der Allopathie "Kopfschmerzen - nimm Aspirin" nicht.
Homöopathische Mittel werden potenziert gegeben, das bedeutet sie werden vermischt mit Trägersubstanz (Wasser/Alkohol) und "verschüttelt".
Hierbei steht C für das Mischungsverhältnis:
Verdünnung 1:100
+ 10 Schüttelschläge
Und D für das Mischungsverhältnis:
Verdünnung 1:10
+ 10 Schüttelschläge
Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt an, wie oft diese Potenzierung stattfindet. Es gibt auch noch viel höhere Potenzen, aber D & C sind die gängigen.
Kaffeejunkie
Re: Erfahrungen mit Wobenzym ?
from Kaffeejunkie on 10/08/2009 01:11 AMsorry, Doppelpost .. Programm hat sich beim Absenden aufgehängt.
Re: Erfahrungen mit Wobenzym ?
from Kaffeejunkie on 10/08/2009 01:06 AMGuter Ansatz. Ich finde es im allgemeinen auch immer besser, die benötigten Stoffe möglichst in ihrer natürlichen Form zu mir zu nehmen. Leider funktioniert das aber in diesem Falle nicht.
Um eine therapeutische Wirkung bei Entzündungsaktivität zu erreichen, müsste man mehrere Früchte pro Tag verspeisen. Das mag ja für Menschen, die von klein auf viel Ananas essen möglich sein, aber mir als Nord-/Mitteleuropäer brennt bereits nach einer halben Ananas der gesamte Mund-Rachenraum. Erschwerend kommt hinzu, dass der höchste Bromelain Gehalt in Ananas enthalten ist, die noch nicht ganz vollständig ausgereift sind, und zwar in höchster Konzentration in dem Strunk in der Mitte, der von den meisten nicht mitgegessen wird. Weiterhin wird ein nicht geringer Teil der Enzyme bereits im Magen verdaut, so dass im Darm, wo der Wirkstoff aufgenommen werden soll, nur noch ein Bruchteil ankommt. Daher sind die meisten Enzympräparate magensaftresistent. Auch der relativ hohe Zitronensäuregehalt der Ananas dürfte für den Verdauungstrakt eines durchschnittlichen Nord-/Mitteleuropäer eine "durchschlagende Wirkung" haben.
Trotzdem spricht natürlich nichts dagegen, sich öfter mal frische Ananas zu gönnen. Sofern man sie verträgt. Einen Ersatz für die gerade am Anfang notwendige hochdosierte Enzymtherapie bietet es aber leider nicht.
Kaffeejunkie
Re: Nachts "Frieranfälle"
from Kaffeejunkie on 10/08/2009 12:52 AMOh ja, das kenne ich nur zu gut mit dem nächtlichen Schüttelfrost. So fing bei mir der SLE an. Anfangs hatte ich extreme Gelenkprobleme und hielt es für einen schweren Rheumaschub. Dann kamen allerdings diese Frier-Attacken dazu. Ich hatte sie über 18 Monate, fast jede 2. Nacht. Fast immer nach dem gleichen Muster. Ca. 30 – 90 Minuten nach dem Ins-Bett-Gehen war mir plötzlich so eisig, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte, da jede Bewegung zu extremen Schüttlefrost Attacken führte. Ich hab dann – da das ganze im Urlaub begann – bei 25 bis 30° Raumtemperatur mit 1 – 2 Schichten Kleidung + mehrere Decken im Bett gelegen und immer noch gefroren. Bin dann meistens aus Erschöpfung irgendwann eingeschlafen, um ca. 60 – 90 Minuten später klatschnass geschwitzt aufzuwachen. Musste dann sofort aus den Klamotten raus und am besten unter die Dusche oder zumindest ein frisches T-shirt anziehen.
Zur Ursache: Das ist schwierig, Schüttelfrost kommt ja bei einigen Erkrankungen als Sysmptom vor. Vor allem bei Infektionen, aber auch im Rahmen von Entzündungen allgemein.
Der gesunde Körper ist normalerweise mit Hilfe u.a. der Leber in der Lage, die Körpertemperatur bei konstant ca. 37° zu halten. Bei Infektionen kommt es durch exogene Pyrogene (z.B. Teile oder Stoffwechselprodukte von Bakterien, Viren etc.) zu einer Temperatur-„Sollwert-Verstellung". Dem Körper wird also ein neuer, erhöhter Sollwert mitgeteilt. => Fieber. Um diesen Sollwert zu erreichen, kommt es zu z.T. extremen Muskelkontraktionen (Schüttelfrost), wodurch Wärme erzeugt wird. Da der Istwert unterhalb des Sollwertes liegt, friert man so lange, bis der neue Sollwert erreicht ist.
Bei nicht durch Bakterien, Viren etc. ausgelösten Entzündungen (also auch im Rahmen von Autoimmunerkrankungen) , kann es im Grunde ähnlich sein, nur dass hier nicht exogene Pyrogene verantwortlich sind, sondern endogene, also vom Körper selbst gebildete, wie Interleukine und TNF-α.
Kaffeejunkie
Re: Heilpraktiker
from Kaffeejunkie on 08/13/2009 01:51 AMDiese Aussage seitens einer Moderatorin halte ich für nicht angebracht. Wie immer so gern hier angeführt wird, lesen auch viele „Neu-Lupis“ hier mit und glauben diesen Blödsinn eventuell sogar noch. Mal ganz davon abgesehen, dass du die Kompetenz einer gesamten Berufsgruppe öffentlich in frage stellst. Zum Glück wurde die Aussage ja bereits in diesem Thread korrigiert.
@all
Die hier von einigen beschriebene „Erstverschlimmerung“ kommt eigentlich aus der Homöopathie, wo es durch die Gabe der Mittel praktisch zu einem erneuten, kurzfristigen Durchlaufen der bisherigen Krankheitssymptome kommen kann.
Bei den von euch geschilderten Symptomen handelt es sich eher um Reaktionen auf die gegebenen Mittel.
Man muss sich das so vorstellen: Grundvoraussetzung für eine Ausleitung / Entgiftung ist ja erst mal, dass sich Stoffe im Körper befinden, die da so nicht hingehören. Dabei wird meistens der Ausdruck „Schlacken“ benutzt. Hierbei handelt es sich ganz allgemein z.B. um Schadstoffe, Medikamente, Gifte, Stoffwechselprodukte und vor allem Säuren. Diese lagert der Körper so weit möglich an nicht lebensnotwendigen Orten (Bindegewebe, Gelenke etc.) an, möglichst weit entfernt von Herz und Gehirn.
Wenn diese Stoffe nun aus dem Körper heraus sollen, müssen sie zu allererst gelöst werden, was mit verschiedenen homöopathischen Mitteln, Phytotherapeutika etc. geschehen kann. Das heisst, sie zirkulieren nun im Körper und können Beschwerden (häufig Kopf-, Gelenk-, Muskelschmerzen aber auch Durchfall und viele andere) auslösen.
Diese Stoffe müssen nun umgehend ausgeleitet werden. Das geschieht in der Regel über die Niere und/oder Darm und/oder Haut, wobei z.B. im Falle des Darms gern Chlorella oder andere Algen als Hilfsmittel eingesetzt werden.
Selbstverständlich ist eine Ausleitung z.B. über die Niere bei Lupus-Nephritis kontraindiziert. Aber dies würde auch kein verantwortungsbewusster Heilpraktiker tun, denn er hat ebenso wie jeder Arzt eine Sorgfaltspflicht.
Sicher gibt es auch hier schwarze Schafe, genauso wie bei Ärzten auch. Trotzdem finde ich es erschreckend, wie hier von einigen mal wieder pauschal alles abgelehnt wird, was nicht vom Halbgott in weiß verordnet oder auch nur gutgeheißen wird.
Ich glaube, dass ein Großteil der Negativ-Erfahrungen mit Heilpraktikern – gerade bei chronisch Kranken – mit einer falschen Erwartungshaltung zusammenhängt.
Die meisten hier haben schon einen beachtlichen Medikamentenmarathon hinter sich, sind seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten von chronischen Krankheiten betroffen. Und wie oft lese ich Sätze wie: „Med. XX hab ich auch genommen, dann hat mein Arzt XY ausprobiert, hat aber alles nicht geholfen / nicht vertragen / o.ä.“ (Ärzte probieren nämlich auch viel, sonst würde jeder im Moment seiner Diagnose das „richtige Medikament“ bekommen!)
Wenn man dann frustriert und entmutigt zum Heilpraktiker geht und erwartet, dass der das in kurzer Zeit richtet, kann es eigentlich nur zu Enttäuschungen führen.
Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass die Medikamente, die einen Teil der ausleitungsbedürftigen Stoffe darstellen, nicht einfach so abgesetzt werden können und im Grunde „unten ausgeleitet und oben wieder nachgefüllt“ werden. Auch sind viele nicht bereit, außer den vom HP verordneten Mitteln selbst aktiv z.B. durch Änderung der Lebensweise, Ernährung etc. mitzumachen.
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Und jetzt nochmal zur Ausgangsfrage: Ja, ich habe schon verschiedene Ausleitungen gemacht.
Die erste war vor meiner SLE Diagnose mit homöopathischen Komplexmitteln und nicht ganz ohne, da die Basis eines der Mittel Echinacea war und einen Schub auslöste. Seitdem achte ich da besser drauf.
Eine weitere Ausleitung mit anderen homöopathischen Mitteln und Phytotherapeutika, kombiniert mit einer Darmsanierung hat eine deutliche Besserung gebracht.
Ebenfalls gute Erfahrungen hab ich mit Blutegeln und Schröpfen gemacht.
Kaffeejunkie
Re: Vorgeburtlicher Geschlechtstest - wo leben wir??
from Kaffeejunkie on 06/19/2009 01:22 AM@Gabi:
Moment mal, niemand hat hier von „erforderlich“ gesprochen. Das interpretierst du da frei hinein. Ich habe lediglich davon gesprochen, dass es einigen die Planung vereinfachen kann.
Ebenso handelt es sich im Ausgangspost um reine Interpretation deinerseits, dass die Mütter „Mädchen wohl nicht gewollt hätten“.
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Mal abgesehen davon, dass ich von einem solchen Test auch nicht viel halte, finde ich es trotzdem schlimm, dass die 6 Frauen schon mal von vornherein „abgestempelt“ und be-/verurteilt werden, ohne dass jemand die genaueren Hintergründe kennt.
Die Klage lautet übrigens auf Betrug und Fahrlässigkeit.
Wie Monique ja auch schon geschrieben hat, sind die Verhältnisse in den USA nun einmal überhaupt nicht mit Deutschland vergleichbar.
Ihr gesteht gnädigerweise ja den werdenden Eltern eine gewisse Neugier zu, die ihr selbst auch z.T. erlebt habt. Aber schränkt es sofort wieder ein, da „hierfür ja schließlich auch Ultraschalluntersuchungen im Rahmen der Vorsorge“ ausreichen. Nochmals: diese Untersuchungen sind in den USA keine Kassenleistung und müssen privat bezahlt werden (zwischen 99,- und 275,- US $ pro Untersuchung).
Wobei wir beim nächsten Thema wären:
Und woher weißt du das? Mal ganz einfach mathematisch / logisch / kostensparend gedacht:
Die Alternativen sind:
1) Eine Ultraschalluntersuchung zum Preis von durchschnittlich 185,- US $, bei der eventuell das Geschlecht erkennbar ist.
Vielleicht aber auch nicht, dann müssen weitere folgen.
2) Ein Test der 100 %ige Sicherheit verspricht für 275 US $
Vom rein kaufmännischen Standpunkt her also – gerade wenn das Finanzpolster nicht so gut ist – eine logische Entscheidung für Möglichkeit 2.
Vielleicht war es aber auch ganz anders und es war eine Frau schon mehrfach mit Mädchen schwanger, hat immer wieder Fehl-/Totgeburten erlebt, weil sie Überträgerin einer X-chromosomalen Erkrankung ist (wobei wir z.B. bei der Fahrlässigkeit wären) oder es lagen Gründe vor, die wir uns nicht mal vorstellen können.
Niemand von uns weiß, was wirklich der Grund für den Test bei den Frauen war. Natürlich kann es auch ein moralisch / ethisch verwerflicher sein, muss es aber nicht zwingend.
Daher finde ich es ziemlich anmaßend, ohne Hintergrundwissen vorsichtshalber schon einmal zu (ver-)urteilen.
Die Diskussion zu den ethischen Bedenken und gesellschaftliche Phänomene finde ich übrigens sehr wichtig, nur steht sie meiner Meinung nach nicht unbedingt mit der anfangs zitierten Meldung in Bezug.
Kaffeejunkie
Re: Vorgeburtlicher Geschlechtstest - wo leben wir??
from Kaffeejunkie on 06/18/2009 02:45 AM... naja, meiner nicht wirklich ... deren schon

Du (und die meisten Deutschen vermutlich) nicht, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es für den einen oder anderen in den USA einer sein kann.
Sicher, ich sag ja auch nicht, dass ich das persönlicih gut finde. Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass es neben den "moralisch/ethisch verwerflichen" Gründen, die hier angeführt wurden, vielleicht auch (für Amis) recht praktische gibt.
Kaffeejunkie
Re: Vorgeburtlicher Geschlechtstest - wo leben wir??
from Kaffeejunkie on 06/18/2009 12:24 AMIch denke auch, in dieser Hinsicht sind Amerika (Nord) und Deutschland einfach nicht vergleichbar.
Sicher habt ihr mit euren angeführten Punkten bezüglich der Ethik Recht, aber versucht doch einfach auch mal die andere Seite zu sehen.
In den USA hat eine solche Information vor der Geburt nämlich nicht nur – wie hier – die Auswirkung blaues/rosa Kinderzimmer, sondern einen ganz anderen Stellenwert.
Dort ist es üblich, bereits einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin eine sogenannte „Baby Shower“ Party zu veranstalten. Diese wird von einer Freundin der werdenden Mutter veranstaltet. Zu dieser Party kommen Verwandte, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen etc. Da können locker 40 – 50 Leute oder mehr zusammenkommen.
Daher hinterlegen die werdenden Eltern häufig in einem Geschäft eine „Wunschliste“, von der sich die Gäste dann etwas aussuchen, was sie schenken. Im Prinzip so, wie es hierzulande auch viel bei Hochzeiten gemacht wird.
Für die werdenden Eltern ist es natürlich viel einfacher, eine solche Liste zusammenzustellen, wenn sie über das Geschlecht vorab informiert sind, gerade wenn es sich um „geschlechtsspezifische“ Geschenke handelt.
Eine falsche Information hat also eventuell nicht nur das in der „falschen Farbe“ gestrichene Zimmer zur Folge.
Ich würde mir wünschen, dass nicht immer alles gleich so negativ interpretiert wird. Natürlich kann es auch sein, dass eine Mutter nun vielleicht enttäuscht ist, doch ein Mädchen zu bekommen, obwohl ihr ein Junge „zugesichert“ wurde. Es kann aber auch ganz andere Gründe für die Klage geben.
Kaffeejunkie

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