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coffeesickly

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Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?

von coffeesickly am 03.11.2010 19:07

Dann habe ich wohl kein Wirbelsäulenrheuma, denn meine Opiate schlagen ja an. Die Dosis ist doch nur nicht ausreichend. Bezüglich des Wirbelsäulenrheumas, welches auch eine Kollagenose ist, bin ich ebenfalls gespannt.
Gegen Sulfasalazin bin ich sehr sehr allergisch. Das war garnicht schön.

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Re: Calzium D3

von coffeesickly am 01.11.2010 21:02

Bei mir bezahlt es die Krankenkasse.
Ich habe einen Vit. D3 Mangel und habe ein Rezept vom Rheumatologen bekommen ,war auch ohne Zuzahlung


Das ist ja echt komisch! Zumal es ein Krankenhaus für mich auch als eine Spritze angesetzt hatte, die ich in größeren Abständen bekommen sollte. Mein Rheumatologe hat es dann auf Tabletten umgestellt. Bei der Spritze musste ich ja auch nichts dazu zahlen. Und der Vitamin D Mangel ist bei mir auch nachgewiesen. Ich bekomme das Rezept aber als Privatrezept. Jetzt bin ich verwirrt. Hat es vielleicht etwas damit zu tun, wie intensiv der Mangel ist? Mein Rheumadoc meinte, es wäre noch nicht so dramatisch.

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Re: kribbeln , schmerzen und kämpfe in den fingern

von coffeesickly am 31.10.2010 17:40

Hey snowwhite,

ich würde von den bisher genannten Möglichkeiten auch die Vaskulitis favorisieren. Ist es denn während der Schmerzen so, dass du eine Art Landkarte (von den Blutgefäßen) zeichen kannst? Das kann ich dann immer. Aber bei mir wurde es nie so arg dick.
Ich hoffe wirklich für dich, dass es nicht vom MTX kommt. Aber schön, dass du wieder zuhause bist.

LG

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Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?

von coffeesickly am 30.10.2010 21:29

Danke Renate, es ist gut das mal zu lesen!
Mein Rheumadoc hat es mir ja auch so erklärt. Bei diversen anderen Arztterminen haben die Ärzte dann ganz abweisend darauf reagiert, so als ob es das schlimmste überhaupt wäre. Das verunsichert schon ziemlich.
So mein Gewissen ist beruhigt. Jetzt muss nur die Zeit noch schneller umgehen. Zu blöd, dass wir morgen früh die Uhr eine Stunde zurück stellen müssen :s 8.

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Re: Calzium D3

von coffeesickly am 30.10.2010 21:11

Ich nehme keine Milchprodukte, da ich eine leichte Laktoseintolernaz entwickelt habe. Bisher ging es ja super mit Calcium Sandoz + D3. Aber mein Studentenkonto blutet.

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Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?

von coffeesickly am 30.10.2010 21:08

Genau diesen Vorteil sehe ich eben auch. Bei mir ist die Kollagenose auch eindeutig die Ursache. Diese Schmerzmittel modelliert eben dadurch alle Symptome. Super Sache. Das hilft ja auch zusätzlich auf Dauer Prednisolon einzusparen. Dieser Grund steht unter anderem auch auf meinem Überweisungszettel für die Schmerzambulanz.

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Re: Calzium D3

von coffeesickly am 30.10.2010 20:22

Da ich keine Osteoporose habe bekomme ich es nicht bezahlt. Das wird auf Dauer ganz schön teuer. Kann man da vielleicht auch die etwas billigeren Präparate aus einer Drogerie nehmen?
Ist es auch möglich, dass das Calcium übernommen wird wenn man nur eine jahrelange Cortisontherapie hinter sich hat? Immer hin wird das Vitamin D auch nicht dann von der Krankenkasse bezahlt, wenn man einen Vitamin D Mangel hat.

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Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?

von coffeesickly am 30.10.2010 20:17

Habe ich mich doch nicht geirrt.

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Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?

von coffeesickly am 30.10.2010 20:10

Hallo,

Aha .... na das klingt ja erstmal positiv. Aber ich verstehe zwei Dinge noch nicht ganz. Wenn Cortison als Tablette verabreicht wird, dann wirkt es systemisch und nicht nur da wo gerade die aktuelle Baustelle ist. Aber neben der aktuellen Baustelle gibt es ja meistens noch viele andere Baustellen, die schon eine Weile in Betrieb sind. So ist das Corti bei mir gerade auch wegen der Vaskulitis wichtig. Und diese Baustelle wird doch bei Injektion vernachlässigt oder? Bei einigen Schüben werden auch immer wieder alte reaktiviert, bsp.: Speiseröhre, Magen etc.
Noch eine Frage: Verursacht das nicht viel eher Osteoporose, wenn Cortison so gelenksnah gespritzt wird? Mein Rheumatologe macht gerade mich immer wieder auf die Gefahr aufmerksam, weil ich viele Risikofaktoren mitbringe.
Wegen dem einen stationären Aufenthalt im Jahr würde ich mir keine Sorgen machen, meistens sind es so drei im Durchschnitt bei mir.

manche oder Viele haben eben Läuse und Flöhe und es gibt über 400 Arten von Rheuma, alles sind Kollagenosen, auch der Lupus
Das habe ich leider auch nicht verstanden. Alle 400 Arten von Rheuma sind doch nicht Kollagenosen. Oder irre ich mich da?

Hm ...ich weiß nicht so richtig. Insgesamt ist es sicher empfehlenswert von den Opiaten Abstand zu nehmen, aber die sind ja auch vorbeugend für Schmerzen. Wenn man die nicht retardiert über einen langen Zeitraum bekommt, dann muss man vielleicht trotzdem in den Schüben akut zu ihnen greifen. Das geht aber immer so auf den Kopf wenn nicht retardiert.

Am liebsten würde ich einfach mit Novalgin auskommen, ist aber leider nicht so.

Ich habe ja nun kein entzündliches Wirbelsäulenrheuma. Gehen diese Injektionen denn auch als off - label - use durch?

Liebe Grüße

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.10.2010 20:11.

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Re: Wie komme ich über die Schmerzen hinweg?

von coffeesickly am 29.10.2010 23:07

Hallo,

also diese Barbortherapie ist ja keine schlechte Idee. Aber ich denke nicht, dass das auch in die Wirbelsäule gespritzt wird. Ich habe auch etwas Schwierigkeiten damit, mir vorzustellen, dass das mit den Hüftgelenken geht. Für kleinere Gelenke, wie Finger oder Handgelenke ist es bestimmt super. Man hatte übrigens damals in Weißen schon drüber nachgedacht, sich aber dagegen entschieden. Wenn es tätsächlich funktionieren würde, dann würde ich es gegebenenfalls auch mal meinem Rheumatologen vorschlagen. Es ist auch absolut in meinem Interesse, so wenig Tabletten wie möglich zu nehmen.
Und bezüglich der Opiate und dem Studium kann ich nur sagen, dass das sehr wohl geht. Ich habe ja bisher die anderen Klausuren auch mit Tilidin bestanden, unklar ist nur, ob es mit stärkeren Schmerzmitteln geht. Natürlich könnte ich ohne das Alles mehr leisten, aber ich habe das alles eben. Damit meine ich die Erkrankung an sich, die Schübe die mich für viele Wochen immer wieder lahmlegen und alle anderen Medikamente. Aber da habe ich nun mal keine Wahl. Ich hätte große Angst dabei, einen großen sinnstiftenden Moment in meinem Leben, nämlich das Studium, einfach auszusetzen. Hätte es für mich nicht so eine große Bedeutung, dann wär es bestimmt anders.
Es fällt mir natürliich noch sehr schwer so etwas wie Überlastung zu erkennen. Große Anstrengungen versuche ich schon zu meiden.

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