Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

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Leya

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von Leya am 30.05.2011 02:15

EHEC-Keim auf Gurken in Mecklenburg-Vorpommern?

Auch zehn Tage nach dem Ausbruch der EHEC-Epidemie in Norddeutschland ist die Quelle des Erregers weiter unklar. Nachdem an vier Salatgurken aus dem Hamburger Großmarkt das Bakterium nachgewiesen worden war, entdeckten Wissenschaftler nun auch in drei Proben von Gurken unterschiedlicher Herkunft in Mecklenburg-Vorpommern Hinweise auf den gefährlichen Darmkeim.

"Wir sind auf diese Gurken im Zusammenhang mit der Auswertung der Fragebögen von erkrankten Patienten gestoßen", sagte Verbraucherminister Till Backhaus. Insofern könne ein Zusammenhang mit der Erkrankung bestehen. Die Gurken seien im Einzelhandel und in Gaststätten sichergestellt worden. Ob sie wirklich mit dem EHEC-Erreger belastet waren, kann laut Verbraucherschutzministerium erst durch weitere Untersuchungen festgestellt werden. Die Ergebnisse werden nicht vor Mitte nächster Woche erwartet.



Weiter Warnung vor rohem Gemüse

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hält wegen der zahlreichen Erkrankungen infolge des EHEC-Erregers an der Warnung vor dem Verzehr roher Gurken, Blattsalate und ungekochter Tomaten fest. Solange es den Experten in Deutschland und Spanien nicht gelungen sei, die Quelle des Erregers zweifelsfrei zu benennen, hätten die allgemeinen Warnhinweise für Gemüse weiterhin Bestand, sagte die CSU-Politikerin der "Bild am Sonntag".



"Wir werden weitere Menschen verlieren", sagte Professor Jörg Debatin, Vorstandschef des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf (UKE). Die Lage sei ausgesprochen ernst. Insgesamt 30 HUS-Erkrankte hätten keine Nierenfunktion mehr, so Debatin


Nach Angaben der EU-Seuchenkontrollbehörde ECDC in Kopenhagen handelt sich um einen der weltweit schwersten Ausbrüche solcher EHEC-Varianten und um den bislang größten beobachteten Ausbruch in Deutschland.


Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/ehec188.html

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Renate
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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von Renate am 29.05.2011 17:07

Hamburg, den 29.05.2011 um 11:14 Uhr

Der Darmerreger EHEC, im Volksmund bekannt als der EHEC Virus, breitet sich weiter aus. Zahlreiche Krankenhäuser sind mit EHEC-Virus Verdachtsfällen überfüllt. Leider werden auch immer mehr Todesopfer, bedingt durch die EHEC-Infektion, bekannt - in Norddeutschland waren es allein in den letzten Tagen 8 Personen. Die Zahl der Infizierten mit dem EHEC Erreger steigt stark an. Allein in der Kieler Uni und der Sanaklinik Lübeck werden bereits über 80 Fälle behandelt.

Quelle:
http://www.hamburgportal.de/news/ehec-virus-bis-jetzt-nicht-zu-stoppen--immer-mehr-infizierte-und-todesopfer-1111.html

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Leya

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von Leya am 28.05.2011 20:30

Hab gerade dies gefunden:

Erreger:
Enterohämorrhagische Escherichia (E.) coli sind Bakterien, die die Eigenschaft zur Bildung bestimmter Zytotoxine besitzen. Einige dieser Erreger können schwere Verläufe mit hämorrhagischer Kolitis und hämolytisch-urämischem Syndrom (HUS) hervorrufen. Bereits geringe Keimzahlen von 10-100 Erregern können für eine Infektion ausreichen.


Quelle: RKI - Hygienemaßnahmen bei stationaeren Patienten

Gruß

Leya

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SabineS

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von SabineS am 28.05.2011 19:20

Hallo Renate,

da gebe ich Dir Recht. Als ich meinen Beitrag geschrieben habe, schien erst die Infektiosquelle eindeutig festzustehen. Dass dem doch nicht so ist, habe ich mittlerweile auch gelesen.

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Renate
Gelöschter Benutzer

Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von Renate am 28.05.2011 10:06

SabineS am 27.05.2011 22:47:17
also ich denke, das ist mittlerweile ausreichend untersucht worden. Die Warnungen grundsätzlich vor dem Verzehr von rohem Gemüse aufrecht zu halten, halte ich nicht für richtig

Eben nicht, das ist noch nicht ausreichend geklärt:
Die EHEC-Welle in Deutschland ist noch immer nicht vorüber. Allein seit Donnerstag sind dutzende neue Fälle der schweren Komplikation HUS hinzugekommen. Trotz des Fundes belasteter Salatgurken warnen die Behörden weiter auch vor Salat und Tomaten.

Burger weiter: "Das zeigt, das es kein rein lokales Geschehen ist. Hier ist etwas, das flächig verbreitet wird. Wir müssen uns klar machen, dass das eine ernste Erkrankung ist." Jetzt stehe der Schutz der Gesundheit im Vordergrund.

Den am Donnerstag bekanntgegebene Fund kontaminierter Salatgurken in Hamburg nannte Burger einen ersten Erfolg. Aber: "Es müssen weiter die Infektionswege aufgeklärt werden."

Die Warnung, Blattsalate und Tomaten in Norddeutschland roh zu verzehren, behielt er aufrecht. "Wir können nicht ausschließen, dass andere Lebensmittel betroffen sind".

Schließlich sei die "epidemiologische Detektivarbeit, auf die ich auch ganz stolz bin", über das Wochenende in der Lage gewesen, diese Lebensmittel als Risiko zu identifizieren. Diese Quellen müssten jetzt alle untersucht werden.

"Wir wissen gar nicht, welche Gemüse verantwortlich waren für die Infektion", gab er zu bedenken. Die Herkunft der Lebensmittel müsse detailliert aufgeklärt werden. Zuständig seien nun die Lebensmittelbehörden.

Quelle:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/magen-darminfekte/article/656542/ehec-ausbruch-geht-weiter.html

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.05.2011 10:09.

Leya

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von Leya am 28.05.2011 00:21

@ Sabine

Habe an meiner Antwort gebastelt und konnte dabei leider nicht sehen, was Du inzwischen geschrieben hattest.

Gruß

Leya

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SabineS

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von SabineS am 27.05.2011 23:42

Hallo Leya,

deswegen habe ich auch meinen Beitrag ergänzt, nämlich dass man das Obst und Gemüse da kaufen sollte, wo man weiß, wo es her ist - gerade als Lupus-Kranker und somit Immunsuppremierter.

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Leya

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von Leya am 27.05.2011 23:19

Hallo,

der Schaden der Landwirte interessiert mich überhaupt nicht. Wenn der Schaden zu groß ist, wird es ohnehin staatliche Entschädigungen geben. Die Agro-Lobby ist groß und laut genug. Und hier geht es um Menschenleben! Wir Lupus-Betroffene wissen doch am ehesten, wie fürchterlich es ist, so krank zu sein und welch eine Katatstrophe ein Nierenversagen ist, ganz zu schweigen vom Tod.

Ich finde es geradezu einen Fortschritt und großartig, dass in dieser Angelegenheit endlich mal die Wahrheit gesagt wird, nämlich was, woher und von wem. Sonst hieß es doch immer, tja wir haben zwar ein Verbraucherinformationsgesetz, aber wir informieren Euch trotzdem nicht, weil wir sonst die Gewinne der Produzenten gefährden würden, wie es Euch Verbrauchern dabei ergeht, ist uns piepegal.

Gesundheitsministerin Aigner und ihre Behörde nahmen das Robert Koch-Institut wegen dessen Warnung vor dem Verzehr roher Gurken, Tomaten und Blattsalate vor allem in Norddeutschland in Schutz. Es sei die Pflicht der Behörden, bei einer Erkrankung mit Todesfolgen die Bevölkerung frühzeitig zu informieren. Die Warnung habe weiterhin Bestand, so lange die konkrete Ursache nicht zweifelsfrei geklärt sei. „Der Schutz der Verbraucher vor Gefahren muss immer Vorrang haben vor wirtschaftlichen Interessen.“



Quelle: Handelsblatt

Ich denke, ich kann meinen Nährstoffbedarf ohne weiteres auch mit erhitzten und somit keimfreien Lebensmitteln decken.

Selbstverständlich muss jeder selbst entscheiden, was er tut, ist ja schließlich jeder seines eigenen Glückes Schmied.

Gruß

Leya

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.05.2011 23:21.

SabineS

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von SabineS am 27.05.2011 23:06

Ich möchte noch etwas zu meinem Beitrag ergänzen:

Am besten so weit wie möglich nur Obst und Gemüse aus der Region kaufen und zwar nur dort, wo man sicher weiß, wo es her ist. Ich will jetzt keine Schleichwerbung machen, aber ich kaufe hauptsächlich meine Erdbeeren aus Buchholz (Nähe Freiburg), weil ich da auch aus dem Bekanntenkreis weiß, dass sie ok. sind - und vor allem, sie schmecken noch gut. Nur so als Beispiel gedacht...

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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SabineS

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Re: Zur Info: EHEC-Infektionen: Gefährlicher Durchfallkeim breitet sich aus

von SabineS am 27.05.2011 22:47

Hallo zusammen,

also ich denke, das ist mittlerweile ausreichend untersucht worden. Die Warnungen grundsätzlich vor dem Verzehr von rohem Gemüse aufrecht zu halten, halte ich nicht für richtig, weil zum einen der Körper rohes Obst und Gemüse benötigt, zum anderen auch gerade die Landwirte jetzt schon herbe Verluste hinnehmen müssen - schlussendlich zahlt dann wieder der Verbraucher durch höhere Preise. Eine Kontamination von Lebensmitteln mit Fäkalkeimen lässt grundsätzlich Rückschlüsse auf mangelnde Hygiene zu. Wenn man gewisse Hygieneregeln beachtet (über diese ist ja hier schon diskutiert worden), kann eigentlich nicht viel passieren, auch nicht bei rohem Obst und Gemüse. Trotzdem würde ich gerade von Salatgurken aus Spanien Abstand halten. Ich denke auch, dass sich die Bakterien zusätzlich dann noch sehr gut aufgrund der für sie günstigen Witterung (feucht-warm!) vermehren können/konnten, vor allem, wenn dann das Gemüse noch falsch gelagert wurde.

LG, Sabine S

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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