Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
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Renate
Gelöschter Benutzer
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von Renate am 24.09.2009 14:51Eine Menge: Bei Rheuma und MS wirken Sport und Bewegungstherapien der verminderten Beweglichkeit entgegen. Die Umstellung der Ernährung kann hilfreich sein, denn manche Lebensmittel hemmen oder fördern offensichtlich die Produktion von Entzündungsstoffen. So zeigt das Vermeiden von Arachidonsäure aus Fleisch und Eiern oft günstige Wirkung. Fast immer positiv wirkt es, Stress abzubauen oder Entspannungstechniken zu erlernen. Außerdem beeinflusst die psychische Stärkung der Betroffenen wiederum deren Immunsystem. Wichtig kann auch der Austausch mit anderen Betroffenen sein: Es gibt viele sehr aktive Selbsthilfegruppen.
Quelle
Was da aufgeführt wird ist doch auch sinnvoll und sagt nach meiner Meinung u. meinem Empfinden nicht aus, dass es ganz ohne Medikamente geht, sondern nur was man zusätzlich selbst dazu tun kann zur Unterstützung.
Klar kann ich im Schub oder bei starker Aktivität der Erkrankung nicht Sport machen, aber ich habe für mich entdeckt, dass in Zeiten in der meine Kollagenose weniger aktiv ist mir Bewegung sehr gut tut und auch meiner psychischen Verfassung. Und Stressabbau und Entspannungtechniken helfen mir sehr gut zur Unterstützung neben den Medikamenten. Und das mit der Arachidonsäure ist ja auch nicht ganz abwegig.
Wo steht das denn, kann das in dem veröffentlichen Teil nicht finden ?
LG Renate
Sonnenblume69
Gelöschter Benutzer
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von Sonnenblume69 am 24.09.2009 14:33Ich habe diesen öffentlichen Teil eben gelesen...da steht nichts Hochwissenschaftliches, aber auch nicht falsches.
Es wird darauf eingegangen, dass viele Menschen sich unverstanden und hilflos fühlen bis sie eine Diagnose haben.
Dass Stress die Krankheit negativ beeinflussen kann, ist auch jedem bekannt.
Nicht gelesen habe ich, dass jetzt jede Lupi-Frau Kinder bekommen soll, sondern einfach nur, dass jeder für sich einen anderen Umgang mit der Krankheit findet, die nicht immer mit den Ärzten in Einklang zu bringen ist....auch das ist nichts neues für mich...Es ist ja auch kein Bericht über Lupus, sondern allgemein über Autoimmunerkrankungen.
Die Brigitte dient der Unterhaltung, aber sicherlich nicht der wissenschaftlichen Information.
Falls nicht noch im nicht veröffentlichen Teil wesentlich mehr steht, kann ich den Aufruhr hier nicht verstehen.
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von Lupsi am 24.09.2009 13:30Ein Teil des Dossiers ist hier online nachzulesen. Wer sich registriert, kann dort auch direkt kommentieren.
"Jeder sieht, was Du scheinst. Wenige fühlen, was Du bist..." Niccolo Macciavelli
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von Sunflower am 24.09.2009 12:17Ich habe gerade Leya mein Material für den offenen Brief geschickt.
LG
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von annette am 24.09.2009 12:04ja
an [email protected]
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von Sunflower am 24.09.2009 11:55das hast du sehr gut geschrieben. Hast du es als Email geschickt?
LG
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von annette am 24.09.2009 11:51Endlich! dachte ich, schreibt mal jemand über dieses Thema. Je länger ich las, umso enttäuschter und wütender wurde ich. Es freut mich ja, dass sie Patienten gefunden haben, die ein gutes Leben mit ihrer Erkankung führen können, aber der Realität entspricht das nicht. Ich habe seit 10 Jahren systemischen Lupus erythematodes, habe viele andere Patientinnen im Laufe der Jahre getroffen. Was die meisten von uns am meisten verärgert: dass unsere Krankheit verharmlost, nicht ernst genommen wird, man als Simulant
behandelt wird oder alles auf die Psyche geschoben wird. Gratulation! Sie haben dazu beigetragen, dass Autoimmunerkrankungen weiterhin anders bewertet werden als andere organische Erkrankungen.
Dürfen sie ihren Leserinnen (ich bin garantiert keine mehr)nicht mehr zumuten als derart weichgespülte Artikel?
Ich kenne viele Fälle, die trotz Behandlung (und trotz Sport und positiver Lebenseinstellung) nicht mehr ihren Beruf ausüben können und schwer beeinträchtigt sind.
Mit ihrem Beitrag geben sie diesen Menschen das Gefühl, auch noch selbst schuld an ihrem Zustand zu sein.
Hätten sie es bei dem ersten allgemeinen Teil des Dossiers belassen, wäre ich ihnen sehr dankbar gewesen.
Der Artikel von Anne-Sophie Steinmetz ist im Übrigen tatsächlich anmaßend, da liegt sie schon ganz richtig.
Dass sie die antroposophische Sicht miteinbeziehen, kein Problem, aber sie unkommentiert stehen zu lassen: Unverantwortlich!! Was bei diesen Empfehlungen passieren kann, (wenn z.B. zur Schwangerschaft geraten wird)davon haben sie vermutlich keine Ahnung. Wo sind die (Gegen)meinungen anderer Spezialisten?
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von Sunflower am 24.09.2009 11:47Was hast du denn geschrieben?
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von annette am 24.09.2009 11:43habe eben meinen Leserbrief an Brigitte abgeschickt.
Wie wäre es, wenn ihr denen von euren (Nicht)Schwangerschaftserfahrungen schreibt?
Es ist ja eigentlich fast gemeingefährlich sowas ohne Gegendarstellung zu veröffentlichen.
Re: Autoimmunerkrankungen - Brigitte Nr. 21 - Erscheinungsdatum 23.09.09
von Sunflower am 24.09.2009 11:24Ja der Tipp von Brigitte ist sehr gefährlich. Während meiner Schwangerschaften wußte ich noch nichts vom Lupus. Meine Tochter kam 5 Wochen vor dem Termin wegen vorzeitiger Plazentalösung zur Welt. Wir hatten Glück. Wir hätten beide sterben können, wäre das im Schlaf passiert, denn Schmerzen hatte ich nicht!
LG
Sabine
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