Für Sie
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Re: Für Sie
from Gaby on 03/03/2010 10:00 AMja sicher reagieren wir sensibler als der "Friseurkunde" aber die Frage ist: sollten solche Yellow-press Magazine sich dann an solch ernste, sensible Themen wagen ??? Wollen das deren Leser überhaupt ?
Ich denke wir wollen mehr Öffentlichkeit und es erreicht eine breite Masse?!In so einer Frauenzeitschrift kann man doch nicht was von ZNS-Beteiligung schreiben,das sprengt den Rahmen und die Leser würden vielleicht weiterblättern,weil es zu speziell wird.Die evtl. Organbeteilung ist doch beschrieben
Die Ernährungsdumstellung steht im Beitrag mit dem Gelenkrheuma (RA) und kann zur Besserung der Beschwerden führen , es ist nichts zu lesen von das LE dadurch ausgelöst wird.
Ich werde einen positiven Leserbrief schreiben und den SLE ,als meine Erkrankung beschreiben.Vielleicht gibt es irgendwann einen Beitrag der Autorin über SLE.
LG Gaby

Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,wie sie die Tiere behandelt.(Mahatma Gandhi)
Re: Für Sie
from Esther on 03/03/2010 09:29 AMje öfter man soetwas liest umso besser.
ich nehme ein Beispiel:
in meiner jugend war AIDS in aller munde. es gab flyer, in der schule vorträge, im biologieunterricht extra-thema!, jeder wusste was AIDS ist und wie man sich schützt.
glaubt ihr - dass alle jugendliche von heute so aufgeklärt über konkret diese krankheit sind ....
ich glaube nicht.
..............
daher - je öfter - je besser......
Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.
Pauline
Deleted user
Re: Für Sie
from Pauline on 03/03/2010 09:22 AM@ Esther
genau wenn ich den Artikel lese, denke es ist eine
harmlose Erkrankung.....
Re: Für Sie
from Kaffeejunkie on 03/03/2010 12:30 AM@esther

Entschuldige bitte, dass ich dich nicht persönlich angesprochen habe. Aber ich meinte durchaus "einige" bzgl. des Verurteilens des Artikels, bevor er überhaupt gelesen wurde. Dein Ausdruck sollte wirklich nur als Beispiel dienen, daher auch als Zusatz mit der Abkürzung "Bsp." in Klammern. Vielleicht hätte ich zwei Sätze daraus machen sollen.
Du hast natürlich Recht, dass - wenn unterschiedliche Menschen den gleichen Text lesen - jedem eine andere Geschichte durch den Kopf geht. Aber was bedeutet das? Sollten solche Artikel dann lieber gar nicht erscheinen?
Wenn man bedenkt, wo der Artikel erschienen ist, halte ich ihn sogar für qualitativ recht hochwertig. Natürlich reicht er nicht an die Qualität eines Fachartikels in einer medizinischen Fachzeitschrift heran.
Na und? Diesen Anspruch erhebt er doch aber auch gar nicht. Es war einfach ein Artikel über AIKs ganz allgemein. Und ich finde, dass die Autorin die grundsätzliche Problematik von AIKs recht gut dargestellt hat und auch keineswegs verharmlost hat. Und - was man auch nicht vergessen darf - der Artikel wird von einer großen Anzahl Leser/innen gelesen, die sonst vielleicht gar nichts über AIKs lesen würden.
Kaffeejunkie
Re: Für Sie
from annette on 03/02/2010 11:17 PMfinde den Artikel auch ganz in Ordnung.
Es geht eben allgemein um Autoimmunerkrankungen und nicht um Lupus im Speziellen. (klar hätte man auf die Gefährlichkeit noch mehr eingehen können)
Irgendwelche konkreten Fehler konnte ich nicht entdecken und es wird auch nicht alles auf die Psyche oder die Lebensführung geschoben (Brigitte fand ich da schlimmer mit ihren esoterischen, antroposophischen "Weisheiten")
Aber: Ist Gelenkrheuma wirklich heilbar?
Und ich finde es generell gut, dass in solchen Frauenzeitschriften darüber geschrieben wird. Es scheint doch immer häufiger Thema zu werden, was auch hoffentlich zu mehr Verständnis führt.
Re: Für Sie
from anniidol on 03/02/2010 10:48 PMja sicher reagieren wir sensibler als der "Friseurkunde" aber die Frage ist: sollten solche Yellow-press Magazine sich dann an solch ernste, sensible Themen wagen ??? Wollen das deren Leser überhaupt ?
"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)
Re: Für Sie
from Micky on 03/02/2010 10:31 PMAuch ich habe den Artikel dank des eingestellten Links nun gelesen und kann nichts Negatives sagen. Es ist halt eine "Friseurzeitung" und nicht der "Schmetterling".
Gruß Micky
Re: Für Sie
from Esther on 03/02/2010 10:11 PMjetzt habe ich den artikel (genau) gelesen.
und das tolle daran war.... ich hab es verstanden - weil es gut geschrieben ist.
einverstanden bin ich nicht mit allem - aber ich bin kein arzt und kenne mich viel zu wenig mit den genauen details aus. was mich an dem artikel stört - ist, dass das so "harmlos" klingt.....
das war ich. ich heiße esther. nicht "einige"
dass wort "tippsling" war auch niemals auf diesen artikel bezogen - da ich ihn ja vorher noch nicht las. das war nur ein lebensbezogener ausdruck - da ich mich ein (wirklich nur) ganz winziges klitzekleines bisschen auskenne. (nicht ich - ich hab im bekanntenkreis personen die für zeitungen schreiben.... )
..............
aber was elke meinte - dass das so klingt - als wär man selbst schuld wenn man eine AIK kriegt.......
hat annidol hier beschrieben - und muss nicht noch von mir erläutert werden...
................
wenn 2 menschen denselben text lesen - hat jeder eine andere geschichte im kopf.
ist nun mal so.
lg esther
Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.
Re: Für Sie
from anniidol on 03/02/2010 07:45 PMwenn du selbst ein Kind durch Lupus verloren hast, reagierst du vielleicht auch kritisch wenn der Lebensstil angesprochen wird.
"Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keinen möge ein Übel treffen. Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen! Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein und quäle nicht und töte nicht."
(Gautama Buddha, 560-480)
Re: Für Sie
from Kaffeejunkie on 03/02/2010 07:13 PMIch kann ehrlich gesagt die Aufregung über den Artikel nicht nachvollziehen. Es ist kein Artikel speziell über Lupus sondern er bezieht sich auf Autoimmunerkrankungen allgemein. Und ich finde ihn auch weder schlecht recherchiert noch kann ich erkennen, dass allein der Lebensstil für Autoimmunerkrankungen verantwortlich gemacht wird, noch sehe ich irgendwo eine „Schuldzuweisung“.
Im Gegenteil, ich finde den Artikel – gerade wenn bedenkt, dass er in einer „unterhaltenden Frauenzeitschrift“ veröffentlicht wurde – sogar recht gut recherchiert. Auch eine Verharmlosung der AIKs kann ich beim besten Willen nicht entdecken. Im Gegenteil, das grundsätzliche Geschehen bei AIKs wird recht eindrucksvoll beschrieben.
Die Autorin schreibt beispielsweise:
„Manche Immunkrankheiten sind störend, andere bedrohlich“
„Der Körper bekämpft sich selbst“
„Doch manchmal versagt die Kontrolle: Der Körper greift dann sein eigenes Gewebe an. Die Folge sind Entzündungen und Funktionsstörungen der betroffenen Organe“.
„Immer wieder aufs Neue nehmen sie (die Kampftruppen = Immunzellen) den Krieg mit ihm auf – bis er vernichtet ist“
Auch auf die genetische Disposition wird eingegangen und die Möglichkeit, dass Viren, Bakterien, Umweltfaktoren etc. als Auslöser der AIKs in Betracht kommen. Genauso wird der mögliche Einfluss von Nahrungsmitteln und Stress auf die Erkrankung hingewiesen. Aber ich sehe nicht, dass diese Dinge als Ursachen und schon gar nicht als alleinige bezeichnet werden.
Sicher wird nicht auf jede mögliche Organbeteiligung speziell bei Lupus hingewiesen, aber das würde auch den Rahmen eines solchen Artikels sprengen. Wie beschrieben, sind mehr als 80 verschiedene AIKs bekannt und es wurde meiner Meinung nach anhand von Hashimoto und Diabetes Typ 1 recht gut beschrieben, was da im Körper vor sich geht, nämlich dass das Immunsystem körpereigenes Gewebe / Organe zerstört bzw. zerstören kann.
Was mich allerdings ein wenig erschreckt und nachdenklich macht, ist die Tatsache, dass einige hier den Artikel bereits verurteilen, bevor sie ihn überhaupt gelesen haben und sich recht abfällig über die Autorin (Bsp. „Tippsling“) und ihre Recherche äußern.
Was erwartet ihr denn von einem Artikel, der in einer Frauenzeitschrift erscheint und der allgemein AIKs erklärt? Es wird immer Verständnis für die Erkrankung und Rücksichtnahme gefordert, aber wo bleibt denn das eigene Verständnis dafür, dass nicht unbedingt jedes einzelne Symptom der eigenen Erkrankung der Leserschaft nahegebracht wird?
Kaffeejunkie

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